Wer nach den ersten beiden Januarwochen und ihrem milden Wetter schon kurz davor war, seinen Wintermantel einzumotten, sollte noch ein bisschen warten. Der Winter ist zurück im Südwesten. Dafür sorgt kalte Atlantikluft, die von Südskandinavien nach Baden-Württemberg fließt.

Glätte kann zu Verkehrsproblemen führen

Menschen im Südwesten müssen sich zum Wochenauftakt auf Schnee und Glätte einstellen. Bereits für Montag, 16. Januar, und die Nacht auf Dienstag wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) Schauer vorhergesagt, die ab mittleren Lagen als Schneeregen niederprasseln oder als Schneeschauer mit Glätte Verkehrsprobleme verursachen können. Es bestehe zudem ein geringes Risiko für einzelne Gewitter, und es könne stürmisch werden. Auf dem Feldberg drohten gar orkanartige Böen.
Ein Glätte-Unfall, der sich am Dienstag bei Berglen im Rems-Murr-Kreis ereignet hat, hat schwere Folgen: Bei einem Frontalcrash mit einem Schulbus wurde ein Autofahrer schwer verletzt.
In den kommenden Tagen sinken die Temperaturen dann weiter. Am Dienstag sollen laut DWD im Bergland Höchstwerte von minus 1 Grad Celsius herrschen. Für Mittwoch sind Werte von minus 2 Grad entlang der Alb angekündigt. Nachts drohen vielerorts bei Minusgraden Schneefall und Glätte durch überfrierende Nässe, wie es hieß.

Temperatur um den Gefrierpunkt in Ulm

Für Ulm warnt der DWD vor Windböen. Außerdem wird vor leichtem Frost und Temperaturen von minus 1 Grad in Ulm gewarnt. Am Dienstag, 17. Januar, soll es dann kalt bleiben, mit einer Höchsttemperatur von 1 Grad in der Stadt, wie die Plattform für Wettervorhersagen wetter.com meldet.

Vorausschauendes Fahren kann Unfälle vermeiden

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist besondere Vorsicht geboten. In manchen Fällen kann laut ADAC wechselndes Tauen und Frieren zu Blitzeis führen. Bei einer glatten Fahrbahn ist vorausschauendes Fahren besonders wichtig. Der ADAC rät dazu, einen größeren Abstand zum Vordermann zu halten, nur sanft zu bremsen und gefühlvoll zu lenken. Im Zweifel solle man lieber eine Pause einlegen und auf den Streudienst warten – besonders, wenn man unterwegs von Eisregen überrascht wird.