Taschendiebe in Ulm: Damit aus dem Weihnachtsmarkt-Besuch kein Ärger wird

Vorsicht, wenn man im dichten Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt plötzlich angerempelt oder in die Zange genommen wird.
Volkmar Könneke- Die Polizei Ulm verstärkt ihre Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt und gibt Sicherheitstipps.
- Besucher sollen auf Taschendiebe achten und Wertgegenstände gut sichern.
- Bei verdächtigen Aktivitäten soll sofort der Notruf 110 gewählt werden.
- Glühwein und Autofahren passen nicht zusammen; öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
- Entwendete Karten sofort unter 116 116 sperren lassen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Polizeipräsidium Ulm zeigt auch in diesem Jahr auf den Weihnachtsmärkten verstärkt Präsenz und führt Kontrollen durch, kündigt es an. Die Polizei stimme sich beim Thema Sicherheit eng mit der Stadt Ulm und dem Veranstalter ab. Fortlaufend werde bewertet, ob Sicherheitsmaßnahmen angepasst werden müssen, teilt sie mit.
Alle Polizeibeamten und -beamtinnen könnten auf dem Weihnachtsmarkt bei Bedarf angesprochen werden. Für Besucher gelte: Bei verdächtigen Wahrnehmungen, in Gefahrensituationen oder wenn Straftaten beobachtet werden, sollte „immer sofort“ der Notruf 110 der Polizei gewählt werden.
Gerade, wenn die Märkte gut besucht sind und das Gedränge zwischen den Verkaufsständen groß ist, „sind auch Taschendiebe selten weit“, betont die Polizei. Durch geschickte Ablenkung und Fingerfertigkeit versuchten diese, Besuchern in einem unachtsamen Moment Brieftaschen, Handys oder andere Wertgegenstände zu entwenden. Oftmals würden die Geschädigten durch einen Täter abgelenkt, während ein zweiter versucht, die Gegenstände des Opfers zu klauen. Es gehe für die Diebe aber auch einfacher: Wer mit seinem Geldbeutel in der Seitentasche der offenen Jacke oder in der hinteren Hosentasche herumläuft, lade Diebe geradezu ein, Beute zu machen. Deshalb sollten Besucher gerade in Menschenmengen auf keinen Fall nachlässig sein.
Die Polizei gibt Tipps, um den Langfingern die Diebestour zu vermasseln:
- Tasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt lassen
- Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen. Taschen sollten stets geschlossen sein.
- Misstrauisch werden, wenn man plötzlich angerempelt oder in die Zange genommen wird.
- Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.
- In engen Zeitabständen kontrollieren, ob noch alle Wertgegenstände vorhanden sind.
- Im Falle eines Diebstahls immer und schnellstmöglich die Polizei hinzuzuziehen. Ebenso sollten entwendete Giro- oder Kreditkarten unter der zentralen Notrufnummer 116 116 sofort gesperrt werden.
- Ein, zwei Glühwein gehen schon ... Diese subjektive Selbsteinschätzung ist gefährlich und könne fatale Folgen für einen selber und andere Verkehrsteilnehmer haben, warnt die Polizei. Stattdessen: Heimfahrt rechtzeitig planen, nach Alkoholgenuss öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi benutzen.
