Warnstreik in Ulm: Verdi ruft SWU-Gesellschaften zum Streik auf

Auch in anderen Bundesländern treten die Beschäftigten in den Streik.
Jens Büttner/dpa- Verdi ruft am 20. Februar zu einem ganztägigen Streik der Stadtwerke Ulm (SWU) auf.
- Beschäftigte der Stadtwerke und anderer Versorgungsbetriebe legen die Arbeit nieder.
- Kundgebung am Weinhof um 9:30 Uhr, leere Büros und Baustellen werden erwartet.
- Hintergrund: Tarifverhandlungen ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber.
- Auch das Theater Ulm solidarisiert sich und streikt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gewerkschaft Verdi ruft am 20. Februar „überall im Land“ Beschäftigte in den Warnstreik. Kürzlich hatte es in den laufenden Tarifverhandlungen immer wieder Streiks bei Bussen und Bahnen gegeben, nun sind die Versorgungsbetriebe aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Auch in Ulm treten Beschäftigte in den Streik.
In Ulm streikt die Versorgungssparte der Stadtwerke (SWU)
Laut einer aktuellen Pressemitteilung der Gewerkschaft legen am Donnerstag (20.02.) Beschäftigte der Stadtwerke (Versorgungssparte) die Arbeit nieder und schließen sich an einer Kundgebung am Weinhof an. Die öffentlichen Arbeitgeber haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein konkretes Angebot vorgelegt. „Drei Jahre nichts und am Ende ein bisschen“, fasst Maria Winkler, Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Ulm-Oberschwaben die zweitägige Verhandlungsrunde zusammen.
Welche Auswirkungen hat der Warnstreik?
Der Mitteilung zufolge bedeutet ein ganztägiger Warnstreik bei den SWU-Gesellschaften: leere Büros, verwaiste Baustellen und minimaler Service. Viele Beschäftigten werden wohl an der Kundgebung am Weinhof teilnehmen, die um 9.30 Uhr an einer öffentlichen Streikkundgebung teilnehmen. „Die Beschäftigten der Stadtwerke müssen die Energiewende, die Klimafolgenanpassung und Digitalisierung schaffen – und dabei ununterbrochen 24/7 sicher versorgen“, schildert Maria Winkler die Situation. „Jetzt in dieser Tarifrunde müssen die Betroffenen auch an sich denken.“
Streik auch am Theater Ulm?
Neben den SWU sind auch weitere Betriebe, welche den Tarifvertrag Versorgung anwenden, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen: die Beschäftigten des Zweckverbandes Klärwerk Steinhäule und der Landeswasserversorgung in Langenau. Dass „Streiken hohe Kunst ist“ belegen die Beschäftigten des Theater Ulms, die sich solidarisieren und ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen sind.

