Vorbild Daimler Buses
: Mitarbeitende der Stadt Ulm spenden: 5555 Euro im Rathaus übergeben

Stadtverwaltung schießt Betrag zu:  „Das Geld ist für Menschen gedacht, die durchs soziale Netz fallen“, sagt Gerhard Abt, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats der Stadt Ulm.
Von
Birgit Eberle
Ulm
Jetzt in der App anhören
Rathaus Ulm Scheckübergabe städtische Mitarbeiter an Aktion 100 000 und Ulmer helft.

Scheckpräsentation im Großen Sitzungssaal des Rathauses unter dem Kaiser, Kurfürsten und Schildknappen: Finanzbürgermeister Martin Bendel, Gesamtpersonalratsvorsitzender Gerhard Abt, Aktion 100 000-Leiter Chris Mertl und OB Martin Ansbacher (v.l.).

Volkmar Könneke
  • Mitarbeitende der Stadt Ulm spenden 5555 Euro an die Aktion 100 000 und Ulmer helft.
  • Stadtverwaltung beteiligt sich an der Summe.
  • Ursprungsidee von Daimler Buses, seit 2009 vor Weihnachten eine halbe Stunde Lohn zu spenden.
  • Unterstützung für Menschen, die durchs soziale Netz fallen.
  • OB Martin Ansbacher und Finanzbürgermeister Martin Bendel loben das Engagement.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Modell „Daimler Buses“  hat Schule gemacht: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Ulm spenden zum zweiten Mal an die Aktion 100 000 und Ulmer helft. In diesem Jahr bekam Aktionsleiter Chris Mertl einen symbolischen Scheck in Höhe von 5555 Euro überreicht. Auch ein Betrag der Stadtverwaltung ist in der Summe enthalten.

Freiwilliger Spenden-Betrag

Am Anfang war die Belegschaft von Daimler Buses (früherer Name: Evobus). Sie verzichtet seit dem Jahr 2009 vor Weihnachten auf den Lohn einer halben Stunde Arbeit. Im vergangenen Jahr hatte Oliver Arnold, der Inklusionsbeauftragte der Stadt Ulm, diese Idee in die Stadtverwaltung weitergetragen. Der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Stadt, Gerhard Abt, erklärte daraufhin, dass die Mitarbeitenden nicht über die Arbeitszeit spenden werden, sondern lieber einen Betrag auf freiwilliger Basis an die Aktion 100 000 und Ulmer helft überweisen möchten. Im Januar 2024 kamen auf diese Weise 5000 Euro zusammen.

Auf dem Scheck von 2025 prangen nun 5555 Euro. „Das Geld ist für Menschen gedacht, die durchs soziale Netz fallen“, erklärt Gerhard Abt kurz vor der Scheckpräsentation im Büro von Finanzbürgermeister Martin Bendel. Bendel betont, dass die Spende eine große Verbundenheit und Solidarität mit der Bürgerschaft demonstriere. Auch OB Martin Ansbacher, Schirmherr der Aktion 100 000 und Ulmer helft, hat es sich nicht nehmen lassen, bei der Spendenübergabe dabeizusein und kommt überraschend bei dem Termin dazu. „Ich finde es ganz toll, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Solidargedanken leben“, sagt er.

So viel soziales Engagement verdient große Anerkennung. Aktionsleiter Chris Mertl dankt deshalb nicht nur den Anwesenden. Er bittet den Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats Abt, seine Anerkennung an die Spenderinnen und Spender weiterzugeben.