Verkehrschaos zum Ferienstart: Volle Straßen und stundenlange A8-Sperrung

Dicht an dicht standen die Autos am Freitag (19.12.2025 ) auf der A8 bei Burgau. Grund war ein schwerer Unfall mit einem Lkw. Verletzt wurde aber glücklicherweise niemand. (Symbolfoto)
Boris Roessler/dpa- Schwerer Unfall auf der A8 bei Burgau: 15 Kilometer Stau, 200.000 Euro Schaden, keine Verletzten.
- Verkehrschaos in Ulm: B10-Sperrung erhöhte Staus auf Umleitungsstrecken wie Berliner Ring und Nordtangente.
- ADAC meldete massives Stauaufkommen auf A7 und A8 – besonders Urlaubsverkehr Richtung Süden betroffen.
- Bergungsarbeiten bei Burgau erschwert durch auslaufende Tankinhalte, Fahrbahn war stark verunreinigt.
- ADAC warnt vor weiterem Stauaufkommen am Samstag, vor allem in Baden-Württemberg und Bayern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Autofahrer auf dem Weg in den Winterurlaub brauchten zum Start der Weihnachtsferien am Freitag (19.12.2025) ordentlich Geduld. Wie der ADAC vorhergesagt hatte, gab es in Baden-Württemberg und Bayern etliche Staus. Davon waren auch die A8 und die A7 rund um Ulm betroffen.
Auf der A7 waren am Nachmittag sowohl mehrere Kilometer auf Höhe Langenau betroffen als auch das Kreuz Hittistetten im Kreis Neu-Ulm. Urlauber auf dem Weg in Richtung Süden brauchten Geduld.
Schon ab dem Mittag staute es sich auch auf der A8, bereits am Albaufstieg - und auch auf Höhe Ulm gab es den ganzen Nachmittag Stau. Teilweise bis zu einer halben Stunde Stop and Go? Da dachten sich offenbar einige Verkehrsteilnehmer, dass ein kurzer Umweg über Ulm helfen könnte - und fuhren kurzerhand bei Ulm-West ab. Was so mancher dabei nicht bedachte: In Ulm ist die B10 Richtung Süden gesperrt, weil die Wallstraßenbrücke saniert wird.
B10-Umleitungsstrecken dicht
Zwar wurden in dieser Woche endlich die lange fehlenden Schilder auf der A8 angebracht, wie die Stadt am Donnerstag mitgeteilt hatte. Und dennoch nahm der Verkehr in der Donaustadt zu, vor allem auf den Umleitungsstrecken, dem Berliner Ring, der Stuttgarter Straße und der Nordtangente. Am schlimmsten traf es den Lehrer-Tal-Weg, auf dem es den ganzen Nachmittag über die Autos dicht an dicht standen. Zeitersparnis? So gut wie null, denn neben dem Umweg sorgten die Staus auf den Umleitungsstrecken für einen Zeitverlust von bis zu einer halben Stunde.
Schwerer Unfall auf der A8 bei Burgau
Wer es dann an Ulm vorbei oder durch Ulm durch geschafft hatte, fuhr direkt in den nächsten Stau. Denn bei Burgau ereignete sich gegen 13.30 Uhr ein schwerer Unfall. Wie das Polizeipräsidium Kempten mitteilt, hatte ein 19-Jähriger mit einem Kleintransporter den Fahrstreifen gewechselt und das deutlich schnellere Auto eines anderen 19-Jährigen übersehen. Der Autofahrer stieg noch in die Bremse, doch es kam zum Zusammenstoß. Der Kleintransporter streifte einen Lkw, der auswich und einen weiteren Lkw streifte. Schlussendlich kamen der Transporter und der Lkw quer zur Fahrbahn zum Stehen und blockierten die Fahrbahn Richtung München.
200.000 Euro Schaden und 15 Kilometer Stau
Verletzt wurde durch den Unfall niemand, aber die Folgen waren trotzdem gravierend. Zum einen bildete sich im Reiseverkehr schnell ein Stau, der in der Folge auf bis zu 15 Kilometer Länge anwuchs. Und zum anderen war der Sachschaden erheblich: Die Polizei beziffert ihn auf 200.000 Euro.
Die Bergung der Autos und des Lkw war für die Rettungskräfte eine Herausforderung, ebenso wie die Säuberung der Fahrbahn. Denn beim Unfall waren die Tanks der Fahrzeuge aufgerissen worden. Nach Angaben der Polizei war die Fahrbahn auf mehreren hundert Meter mit einem schmierigen Film verunreinigt.
Umleitungsstrecken durch Leipheim, Günzburg und Burgau dicht
Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Günzburg abgeleitet. Viele Autofahrer fuhren aber auch schon in Leipheim ab, die Umleitungsstrecken waren allesamt überlastet. Erst am Abend löste sich der Mega-Stau auf.
ADAC warnt vor weiteren Staus
Auch für den heutigen Samstag erwartet der ADAC ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und warnt vor Staus. Rund um Ulm hält Sie unser Verkehrsticker mit Liveberichten und einer Karte mit Echtzeitmessung auf dem Laufenden.

