Stau vor Weihnachten
: Wo und wann es am Wochenende länger dauern kann

Der ADAC rechnet für den Freitag und Samstag vor Weihnachten mit einer sehr starken Verkehrsbelastung. Der Sonntag sei ein geeigneterer Reisetag.
Von
Jennifer Bergmann
Württemberg
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Autos im Staus: ARCHIV - 30.01.2020, Nordrhein-Westfalen, Köln: Autos stehen im morgendlichen Berufsverkehr in Köln im Stau. (zu dpa: «Staus und volle Parkhäuser bei der Jagd auf letzte Geschenke») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Symbolbild: Der ADAC rechnet mit sehr starkem Verkehrsaufkommen vor Weihnachten und rät zu Park-and-Ride-Angeboten oder der Nutzung des ÖPNV.

Oliver Berg/dpa
  • Der ADAC warnt vor stärkstem Verkehr am Freitag (19.12.) und Samstag vor Weihnachten.
  • Besonders betroffen: A5, A6, A7, A8, A81 und Ballungsräume in Baden-Württemberg.
  • Sonntag (21.12.) und der 24. Dezember gelten als entspanntere Reisetage.
  • Wintersport-Reisen in Nachbarländer können durch Staus und Baustellen erschwert sein.
  • Park-and-Ride und ÖPNV werden empfohlen, in Ulm an den letzten Samstagen im Dezember kostenfrei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kurz vor Weihnachten und zu Beginn der Ferien kommt es häufig zu höherem Verkehrsaufkommen. Ob auf dem Weg zur Familie, in den Urlaub oder zum Geschenke-Shopping und dem Weihnachtsmarktbesuch, am Freitag und Samstag könnte viel Geduld gefragt sein.

Der ADAC Württemberg rechnet damit, dass es vor allem am Freitag (19.12.) auf den Autobahnen voll werden könnte, weil die Berufspendler und der Reiseverkehr gleichzeitig auf die Straßen strömen. Ganz Deutschland startet in die Winterferien.

Reisen am Freitag oder Samstag vermeiden

Der ADAC rät deshalb davon ab, am Freitag oder Samstag vor Weihnachten unterwegs zu sein, um die größten Staus zu vermeiden. Die Verkehrsauslastung dürfte demnach an beiden Tagen bis 18 Uhr hoch sein. Als potenzielle Staustrecken nennt der ADAC in Baden-Württemberg die A5 Heidelberg - Karlsruhe, A6 Heilbronn - Nürnberg, A7 Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte, die A8 Karlsruhe - Stuttgart - München und die A81 Stuttgart - Singen, sowie den Großraum Stuttgart.

Und auch rund um andere Ballungszentren wird es vermutlich nicht ruhiger. Das Parkplatzangebot könnte knapp werden, so der ADAC. Stattdessen werden Park-and-Ride-Angebote oder die Nutzung des ÖPNV empfohlen. In Ulm ist dieser beispielsweise noch an den letzten beiden Samstagen in diesem Jahr kostenfrei.

Mit einer entspannteren Reisesituation rechnet der ADAC hingegen am Sonntag (21.12.) und an den Feiertagen selbst. Der 24. Dezember gehöre demnach zu den stauärmsten Tagen des Jahres. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag wiederum kehren viele wieder von ihren Familienbesuchen zurück oder fahren in den Winterurlaub, die Reisetätigkeit nehme wieder zu. Zu Silvester geht man von wenigen Staus im Südwesten aus.

Stau auf dem Weg in den Winterurlaub

In den Nachbarländern könne es vor allem auf den Routen zu den Wintersportorten zu Staus kommen. Baustellen erschweren die Situation. So zum Beispiel im Bereich der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A13 in Österreich, oder auf der Tauern- (A10) und Inntal- (A12) Autobahn. Bei der Einreise nach Deutschland sind längere Wartezeiten möglich.

Übrigens: Der ADAC verzeichnete eigenen Angaben zufolge am Freitag vor Weihnachten im vergangenen Jahr insgesamt 235 Kilometer Stau in Baden-Württemberg. Die Wartezeit habe damit 103 Stunden betragen. Am Samstag (21. Dezember 2024) seien es 216 Kilometer Stau und 99 Stunden Wartezeit gewesen.