Die Einsatzkräfte sind in der Dunkelheit auf der Suche nach möglichen weiteren Verletzten. Überall liegen Trümmer.
Matthias Stelzer
Personenzug im Kreis Biberach entgleist – Ursache bislang unklar.
Rettungskräfte durchsuchen den Zug nach möglichen Fahrgästen.
Polizei kann noch keine Angaben zu Verletzten oder Toten machen.
Einsatzkräfte vor Ort, weitere Informationen folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Bei Riedlingen (Kreis Biberach) ist am Sonntagabend ein Personenzug entgleist. Bei dem Zugunglück wurden mindestens drei Personen tödlich verletzt, sagte Polizeisprecher Sven Vrancken am Unfallort. Zudem gebe es Verletzte im mittleren zweistelligen Bereich. Mittlerweile ist von mindestens 25 Verletzten die Rede, einige seien schwerst verletzt. Der Einsatz werde vermutlich die ganze Nacht andauern, heißt es, die Bergung könnte sich auch am Montag noch hinziehen.
Mindestens zwei Waggons der Regionalbahn der Linie RE 55 entgleisten gegen 18.10 Uhr bei Riedlingen zwischen den Ortsteilen Zwiefaltendorf und Zell. Zum Unfallzeitpunkt waren nach Erkenntnissen der Bundespolizei rund 100 Menschen im Zug von Sigmaringen nach Ulm gewesen.
Für Angehörige wurde eine Sammelstelle im Bürgerzentrum Daugendorf, Haldenrain 3 in Riedlingen, eingerichtet. Ein Reporter der Südwest Presse berichtet von Hunderten von Menschen, die am Unfallort im Einsatz waren. Man schaue gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk, dass man die Bergung der Waggons vorantreibe, sagte Ziller. Die Arbeiten würden auch bis Montag noch andauern, die Waggons seien schwer und die Unfallstelle unwegsam. Auch Trümmersuchhunde sind im Einsatz, um damit sicherzugehen, dass sich keine Menschen mehr unter den Waggons befinden. Die bereits gefundenen Verletzten und die Toten mussten zum Großteil aus dem Zug geschnitten werden.
Die Waggons des Zuges, der bei Riedlingen verunfallt ist, werden geborgen und abtransportiert.
Björn Hossfeld; Jason Tschepljakow, Thomas Warnack, dpa
Rund einen Monat nach dem Tod dreier Menschen an der Bahnstrecke stehen in der Nähe des Unglücksorts Gedenkkerzen.
Bernd Weißbrod/dpa
Die Unfallstelle nach der Bergung des verunglückten Zugs.
Bernd Weißbrod/dpa
Der Bergezug ist an der Unfallstelle ibei Riedlingen in Position gebracht und bereit für seinen Einsatz.
Jason Tschepljakow/dpa
Nach und nach werden die verunfallten Waggons geborgen.
Thomas Warnack/dpa
Sicher am Haken des Krans auf Schienen hebt sich der Waggon langsam in die Höhe.
KARL-JOSEF HILDENBRAND/AFP
Einer der Waggons des verunglückten Zugs ist auf einem Lkw verladen.
Jason Tschepljakow/dpa
Die Schäden sind deutlich zu sehen - der Waggon ist stark deformiert.
Jason Tschepljakow/dpa
Der verladene Unfall-Waggon ist bereit für den Abtransport.
Jason Tschepljakow/dpa
Bei einem Zugunglück in Baden-Württemberg sterben am Sonntag drei Menschen, mindestens 41 weitere werden teils schwer verletzt.
Martin Tröster; Björn Hossfeld
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Dieser Hangrutsch könnte die Ursache für den Zugunfall gewesen sein.
Matthias Stelzer
Die Stelle des Hangrutschs ist bereits markiert worden.
Matthias Stelzer
Hier sind die verzogenen Schienen zu sehen.
Matthias Stelzer
Für die Bergung rückt noch am Sonntagabend schweres Gerät an.
Matthias Stelzer
Die Rettungshundestaffel war ebenfalls bei dem Zugunglück bei Riedlingen im Einsatz.
Feuerwehr Ulm
Regierungspräsident Klaus Tappeser ist direkt am Abend des Unglücks am Unfallort.
Matthias Stelzer
Das Einsatzgebiet ist groß. Überall verstreut liegen Zugteile.
Matthias Stelzer
Weil überall noch Dinge herumliegen, auch persönliche von Fahrgästen, wird eine strenge Fotolinie verfolgt.
Matthias Stelzer
Dieses Zugteil wurde von der Strecke gut 10 bis 15 Meter hoch an den Begleitweg der Bahntrasse geschleudert.
Matthias Stelzer
Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen. Der Personenzug ist im Kreis Biberach zwischen den Ortsteilen Zweifaltendorf und Zell entgleist.
Thomas Warnack/dpa
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Da der Bahndamm und die Hänge total durchnässt sind, müssen die Einsatzkräfte immer wieder ihre Stiefel reinigen.
Matthias Stelzer
Sven Vrancken, Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit am Abend des Unglücks am Unfallort.
Matthias Stelzer
Es machen sich immer mehr Rettungskräfte auf den Weg zum Unfallort. Neben Rettungswägen sind auch Hubschrauber im Einsatz.
Björn Hossfeld
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist vor Ort. Für Angehörige wurde eine Sammelstelle am Haldenrain in Riedlingen eingerichtet.
Matthias Stelzer
Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr, Polizei und des DRK arbeiten am Unfallort.
Matthias Stelzer
Trümmer der entgleisten Waggons.
Matthias Stelzer
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) kam am Abend zur Unfallstelle.
Matthias Stelzer
Die Rettungskräfte werden vor Ort versorgt.
Matthias Stelzer
Die Einsatzkräfte versuchen, die schweren Waggons zu bergen.
Matthias Stelzer
Mindestens zwei Waggons sind umgekippt. Etwa 100 Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls an Bord des Zugs.
Björn Hossfeld
Auch das Gebüsch am Bahndamm wird in der Nacht noch abgesucht.
Matthias Stelzer
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Der Personenzug ist im Kreis Biberach zwischen den Ortsteilen Zweifaltendorf und Zell entgleist.
Thomas Warnack/dpa
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Der Personenzug ist im Kreis Biberach zwischen den Ortsteilen Zweifaltendorf und Zell entgleist.
Thomas Warnack/dpa
Riedlingen: Rettungskräfte suchen im entgleisten Zug nach Fahrgästen.
Thomas Warnack/dpa
Die genaue Unfallstelle des tödlichen Zugunglücks bei Riedlingen.
Björn Hossfeld; GoogleMaps
Mindestens drei Menschen sind bei dem Zugunglück nahe Riedlingen gestorben.
Björn Hossfeld
300 Meter Luftlinie entfernt haben sich Vertreter überregionaler Medien auf der Brücke im Dorf Zell versammelt.
Martin Tröster
Von dort aus gibt es einen Blick auf den Unfallzug – näher darf derzeit niemand heran.
Martin Tröster
Askin Bingöl (v.l.) der Polizeivizepräsident Präsidium Ulm, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), Bahnchef Richard Lutz und Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsminister von Baden-Württemberg, geben am Montagvormittag an der Unglücksstelle eines Zugunglücks ein Statement ab, umringt von Journalisten und Kamerateams.
Bernd Weißbrod/dpa
Nachdem die Verletzen in den Krankenhäusern untergebracht sind, ist es am Montagmorgen Zeit für Experten der Bahn, die Unfallstelle zu begehen und die Bergung des Unglückszugs vorzubereiten.
Martin Tröster
Das Bürgerhaus Zell-Bechingen ist Versorgungsstation für die Rettungs- und Bergungsleute – Zell gehört zur Stadt Riedlingen.
Martin Tröster
Bei Tageslicht will sich die Spurensicherung nun am Montag ein weiteres Bild von der Unfallstelle machen.
Martin Tröster
Die Strecke am Unfallort des tödlichen Zugunglücks am Sonntag bei Riedlingen wird noch einmal genau inspiziert.
Karin Mitschang
Die Strecke am Unfallort des tödlichen Zugunglücks am Sonntag bei Riedlingen wird noch einmal genau inspiziert.
Karin Mitschang
Zugunglück bei Riedlingen – Teile des Zuges liegen an der Unfallstelle verstreut.
Karin Mitschang
Trümmer sind an der Unfallstelle nach dem tödlichen Zugunglück bei Riedlingen zu sehen. Der Regionalexpress RE55 war im Kreis Biberach zwischen den Ortsteilen Zwiefaltendorf und Zell entgleist.
Nico Pointner/dpa
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Hangrutsch als mögliche Unfallursache
Es seien alle gefundenen Verletzten versorgt worden, sagte die Kreisbrandmeisterin des Landkreises Biberach, Charlotte Ziller, gegen 22.30 Uhr an der Unglücksstelle. Ziller bestätigt auch, dass die Ermittler davon ausgehen, dass der Hangrutsch Ursache des Unfalls war. Zuvor hatte es in der Region ein Unwetter gegeben. Von einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Ulm hieß es zunächst nur, ein möglicher Zusammenhang werde geprüft.
Auf Fotos sind abgebrochene Äste zu sehen, auch eine Achse des Zuges ist offenbar bei dem Unglück abgerissen worden und liegt einige Meter entfernt am Rande des Gleisbetts. Auf Fotos ist auch zu sehen, dass die Schienen nicht mehr an Ort und Stelle sind. Polizei und Fachleute der Bahn untersuchen den Hangrutsch.
Der Hangrutsch wird als mögliche Unfallursache untersucht
Matthias Stelzer
Verletzte in die Klinik gebracht
Unter den zahlreichen Rettungskräften waren auch Einsatzkräfte aus Ulm, die Patienten in die Ulmer Uniklinik gebracht haben. Nach Informationen der Südwest Presse wurden auf der Intensivstation Betten freigemacht, um Verletzte aufnehmen zu können. Zudem waren Rettungshubschrauber und Polizeihubschrauber vor Ort. Auf Videoaufnahmen vom Unfallort ist zu sehen, wie Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den entgleisten Waggons arbeiteten, um sich Zugang zu den Fahrgästen zu verschaffen.
Die Leitstelle Reutlingen meldete einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ – das bezeichnet im Rettungswesen eine Situation, bei der eine große Zahl von Verletzten oder Erkrankten versorgt werden muss.
Landesinnenminister an der Unfallstelle
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) kam am Abend zur Unfallstelle. Er wolle sich einen Eindruck von den Rettungsarbeiten machen, sagte sein Sprecher.
Merz: „Wir trauern um die Opfer“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schrieb auf dem Portal X: „Wir trauern um die Opfer. Ihren Angehörigen spreche ich mein Mitgefühl aus.“ Mit dem Innenminister und dem Verkehrsminister stehe er in engem Kontakt und habe sie gebeten, die Rettungskräfte mit allen Mitteln zu unterstützen.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sprach von einer tragischen Nachricht. Er sei erschüttert. „Mein tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer.“
Die Deutsche Bahn (DB) äußerte sich zunächst nicht zu dem Unglück, kündigte aber eine Pressemitteilung an. Das Tochterunternehmen DB Regio BW betreibt das Regionalzugnetz Donau-Ostalb. Hierzu gehört auch die Linie RE 55, die stündlich bis alle zwei Stunden fährt. Auf der Internetseite der Bahn informierte der Konzern, dass der Bahnverkehr zwischen Munderkingen und Sigmaringen eingestellt sei.