Der Ulmer Hauptbahnhof ist ein Bahnknotenpunkt, kein Fernzug fährt ohne Halt daran vorbei. Doch am Dienstag (29.11) war das das anders. Statt ICE und EC fuhr nur noch der RE in Richtung München und Stuttgart. Die Deutsche Bahn (DB) hatte mitgeteilt, dass viele Züge nicht am Hauptbahnhof in Ulm halten. Das verärgerte viele Bahnkunden, schließlich bedeutete das unter anderem für Pendler Verzögerungen bis zu 60 Minuten.
Grund für den Ausfall des Halts in Ulm waren Bauarbeiten gewesen. Die DB führe bis Mittwoch, 30. November, 2 Uhr, zwischen Neuoffingen und Unterfahlheim Brückenarbeiten durch, hieß es.
Diese Arbeiten sind mittlerweile offenbar beendet, Verbindungen nach München und Stuttgart zum Beispiel laufen laut Bahnauskunft wieder normal. Auch der SWR berichtet unter Berufung auf eine Bahnsprecherin, der Zugverkehr sei am Mittwochmorgen wieder normal gelaufen.

Welche Züge hielten am 29.11. nicht am Bahnhof Ulm?

Durch die Brückenarbeiten waren laut Ankündigung der Bahn die folgenden Verbindungen und Bahnhalte betroffen:
  • Einige Zwischenhalte auf dem Abschnitt Frankfurt am Main Hbf – München Ost
  • Mehrere IC- und EC-Züge zwischen Stuttgart Hbf und München Hbf
  • ICE-Züge zwischen Karlsruhe Hbf/Stuttgart Hbf und München Hbf
  • ICE 1561 zwischen Ulm Hbf und Augsburg Hbf
  • Mehrere ICE-Züge wurden zwischen Stuttgart Hbf und Augsburg Hbf - sie werden umgeleitet und die planmäßigen Zwischenhalte fielen aus.

Trotz Bauarbeiten nach München, Stuttgart, Friedrichshafen, Kempten – diese Züge fahren regulär

Von den Bauarbeiten zwischen Ulm und München waren vor allem Fernzüge betroffen. Das bedeutete, dass Fahrgäste mehr Zeit einplanen müssen, aber weiterhin mit dem Regionalverkehr ab Ulm reisen konnten. Hier die Details:
  • Der RE5 und der MEX16 Richtung Stuttgart fuhren regulär. Der RE brauchte nur zehn Minuten länger als die Fernzüge
  • Richtung München fielen wegen der Bauarbeiten auch die direkten Regionalexpress-Züge aus. Alternativ konnte man mit dem RE nach Memmingen fahren und dort in einen Regional- oder Fernzug umsteigen. Das dauerte 30 bis 60 Minuten länger als mit dem direkten Fernzug
  • Richtung Allgäu und Bodensee (Memmingen, Kempten, Biberach, Friedrichshafen, Lindau) fuhren Fern- und Regionalzüge wie gewohnt. Dorthin fahren aber nur einzelne Fernzüge.
  • Auch Richtung Weißenhorn, Aalen, Ehingen und Sigmaringen gab es keine Einschränkungen im Regionalverkehr
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