Tag des offenen Denkmals
: Was im Alb-Donau-Kreis und im Kreis Neu-Ulm geboten ist

Am Sonntag ist „Tag des offenen Denkmals“ mit kostenlosen Führungen und Mitmach-Aktionen in der Region. Wir sagen, was wo geboten ist.
Von
Karin Mitschang
Region Ulm
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Es gibt wieder eine Kinderführung im Archäologischen Park in Kellmünz.

Archivfoto: Landratsamt Neu-Ulm

Am europaweiten „Tag des offenen Denkmals“, Sonntag, 10. September, ist in beiden Landkreisen einiges geboten. Die Leube Stiftung lädt von 10 bis 16 Uhr ins Schloss Klingenstein (Schlosstraße 41 in Blaustein) ein. Es gibt einen kleinen Imbiss, Kuchen, Getränke und natürlich Führungen.

Zusammen mit Günther Grässel können um 14 Uhr die mittelalterliche Wehrkirchanlage St. Justina und der Pfarrhof im Langenauer Ortsteil Göttingen entdeckt werden (Treff am Rathaus). Sabine Gerstlauer bietet um 14 Uhr eine Führung auf dem Robert-Bosch-Weg in Albeck zu historischen Gebäuden (Treff: Parkplatz Halle). Um 14.30 Uhr findet im Heimatmuseum Langenau eine Führung mit Gudrun Rogowski statt.

Arbeit vor 40 000 Jahren

Rund um den Hohle Fels bei Schelklingen präsentieren sich am Sonntag unter anderem das Landesamt für Denkmalpflege, die Museumsgesellschaft Schelklingen und die Gesellschaft für Urgeschichte aus Blaubeuren. Auch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit dem Infozentrum Hütten und der Geopark Schwäbische Alb sind mit Aktionen dabei, etwa einem Steine-Quiz und einer Kinder-Mitmachaktion „Kieselsteine bemalen“. Rudi Walter zeigt, wie Menschen vor 40 000 Jahren Elfenbein bearbeiteten. Infos zu mehr Terminen und kostenlosen Führungen in der Stadt gibt’s auf der städtischen Homepage.

Im Kreis Neu-Ulm findet eine interaktive Führung mit Kreisarchäologin Daniela Deplano im Archäologischen Park in Kellmünz statt. Thema sind von 14 bis 15.30 Uhr die Speisen der alten Römer. Anmeldung bis Donnerstag, 7. September, unter Tel. (0731) 704 04 20 14 oder per E-Mail: kreismuseen@lra.neu-ulm.de. Der Eintritt ist frei.

In den Klostergarten

Auch das Prämonstratenser-Kloster Roggenburg öffnet wieder seine Pforten. Mit dem Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr in der Klosterkirche wird der Aktionstag eröffnet. Um 11 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr werden Führungen durch Kirche und Kloster angeboten.

Die historischen und gartendenkmalpflegerischen Besonderheiten sowie die Highlights der Neugestaltung im Klostergarten werden um 14 Uhr und um 15.30 Uhr erläutert. Das Klostermuseum (11 bis 17 Uhr) zeigt die Sonderausstellung „Christus am Kreuz“. Familien mit Kindern sind um 14 Uhr zum Familien-Umwelt-Nachmittag „Herbstzeit ist Erntezeit“ eingeladen. Anmeldung unter www.veranstaltungen.kloster-roggenburg.de.

Was ist im Kreis Günzburg am Tag des offenen Denkmals los?

Kreisheimatpfleger Wolfgang Ott bietet eine kunsthistorische Führung durch die Katholische Filialkirche St. Ulrich im Krumbacher Ortsteil Hürben an. Er möchte damit dieses Kleinod, „das leider im Landkreis weniger bekannt ist“, in das seiner Bedeutung entsprechende Licht rücken. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr (Raunauer Straße).

Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen ist von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Mikwe (rituelles Tauchbad im Keller) kann besichtigt werden. Die Kreisheimatstube in Stoffenried gewährt von 14 bis 17 Uhr Einblicke in fast vergessene regionale Traditionen. Es werden Führungen durch die Sölde angeboten. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen oder ein Bier aus der historischen Hausbrauerei.

Führungen im Klostermuseum

Das Klostermuseum Ursberg ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Zu jeder vollen Stunde wird eine Führung angeboten, die etwa 45 Minuten dauert. Das Klostermuseum enthält Kunstwerke aus dem 15. bis 20. Jahrhundert sowie Erinnerungsstücke an Dominikus Ringeisen, den Gründer der Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Einzelne Exponate stammen vom Prämonstratenserkloster und aus den Filialen Kloster Holzen und Kloster Maria Bildhausen. Das Museum befindet sich im 1. OG, die Bibliothek im 2. OG der ehemaligen Prämonstratenser-Reichsabtei (1125-1802), dem heutigen Haus St. Josef. Das Klostermuseum ist barrierefrei erreichbar, die Bibliothek nicht.

Die Friedenskapelle in Waldheim (Gemeinde Kammeltal) kann ganztags besichtigt werden, allerdings nur von außen. Die Rundkapelle liegt auf einem ehemaligen Bombenabwurf-Gelände mit einem elf Meter hohen Beobachtungsturm, der heute als Glockenturm dient.

Klostermuseum ist offen

Das Kloster Wettenhausen öffnet von 11 bis 16 Uhr seine Pforten. Der Kaisersaal und das Klostermuseum können besichtigt werden. Für das leibliche Wohl sorgt die Klostergaststätte. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Musikverein Wettenhausen. Weitere Informationen zum „Tag des offenen Denkmals“ gibt es im Internet unter
www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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