Tag des offenen Denkmals
: 12 besondere Orte rund um Ulm öffnen am Sonntag

Eiszeithöhle, historisches Pumpwerk oder Eisenbahntechnik: Beim Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag gibt es im Alb-Donau-Kreis viel zu entdecken. Ein Überblick.
Von
red
Alb-Donau-Kreis
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Hohle Fels: ARCHIV - 20.05.2017, Baden-Württemberg, Blaubeuren: Besucher gehen bei Schelklingen durch die Höhle Hohle Fels.  (zu dpa: «Wo der Eintritt im Südwesten niedriger ist als im Kölner Dom») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Hohle Fels bei Schelklingen steht am Tag des offenen Denkmals unter anderem auf dem Programm.

Stefan Puchner/dpa
  • Am Sonntag öffnen im Alb-Donau-Kreis 12 Kulturdenkmale für Führungen und Aktionen.
  • Hohle Fels und Steinzeitdorf Ehrenstein: Shuttle zeigt zwei UNESCO-Welterbestätten.
  • Historisches Pumpwerk Teuringshofen steht für „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“.
  • Amstetten zeigt Rollbockanlage der Schmalspurbahn, auch das Alb-Bähnle fährt.
  • Weitere Ziele: Villa Lindenhof, St.-Afra-Kapelle, Burgruine Hohenschelklingen, Sontheimer Höhle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Naturbegeisterte, Technik-Enthusiasten und Dampflok-Fans: Sie alle kommen am Sonntag beim Tag des offenen Denkmals, 13. September, im Alb-Donau-Kreis auf ihre Kosten. Wie die Kreisverwaltung berichtet, öffnen zahlreiche besondere Kulturdenkmale ihre Türen und bieten Führungen, Besichtigungen und Aktionen an. Wer seinen Besuch planen möchte, findet die Veranstaltungen im Landkreis jetzt besonders einfach: Das Online-Programm auf der Webseite lässt sich gezielt nach Landkreisen filtern.

UNESCO-Welterbestätte kann besucht werden

Derzeit sind für den Alb-Donau-Kreis zwölf Denkmale im offiziellen Programm verzeichnet. Die Bandbreite reicht von archäologischen Fundstätten und historischen Kirchen über technische Denkmale bis hin zu Höhlen, Burgruinen und Zeugnissen der Eisenbahngeschichte. So können Besucherinnen und Besucher beispielsweise am Hohle Fels bei Schelklingen auf den Spuren der Eiszeitmenschen wandeln. Gemeinsam mit dem Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein steht dabei auch die Verbindung zweier UNESCO-Welterbestätten im Mittelpunkt: Ein Shuttle-Service verbindet die beiden Orte und macht ihre unterschiedlichen Epochen der Menschheitsgeschichte erlebbar.

Technik- und Infrastrukturgeschichte gibt es unter anderem im historischen Pumpwerk in Teuringshofen zu entdecken. Das 1870 errichtete Pumpwerk war Teil der frühen Albwasserversorgung und steht damit besonders anschaulich für das diesjährige Motto „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“. Führungen geben Einblicke in diese technische Pionierleistung.

Eisenbahnfans aufgepasst!

In Amstetten können Interessierte die historische Rollbockanlage der Schmalspurbahn kennenlernen. Führungen erläutern die Funktionsweise der Anlage und die Geschichte der Strecke Amstetten–Laichingen. Auch das Alb-Bähnle ist an diesem Tag unterwegs. Weitere Einblicke bieten beispielsweise die Jugendstil-Villa Lindenhof in Blaustein-Herrlingen, die St.-Afra-Kapelle und die Burgruine Hohenschelklingen in Schelklingen, das Guckahürle in Langenau, die Kreuzkirche in Blaustein sowie die Sontheimer Höhle in Heroldstatt.

Der Tag des offenen Denkmals ist Deutschlands größte Kulturveranstaltung rund um das baukulturelle Erbe. Er wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und steht 2026 unter dem Motto „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“.