Streik an Uniklinik Ulm
: Geplante OPs am Dienstag verschoben, Notfallversorgung gesichert

Wegen eines Warnstreiks am Dienstag hat die Uniklinik Ulm alle geplanten Operationen verschoben. Die Zentrale Notaufnahme ist aber geöffnet.
Von
swp
Ulm
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Aufgrund eines Warnstreiks legen viele Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Ulm am Dienstag ihre Arbeit nieder.

Marius Becker/dpa

Wegen des Warnstreiks am Universitätsklinikum Ulm werden am Dienstag, 30. Januar, alle geplanten Operationen verschoben, teilt die Uniklinik mit. Hintergrund: Der Marburger Bund hat bundesweit für Dienstag alle Unikliniken zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Ulm werde der ärztliche Bereich voraussichtlich wie bei Sonn– und Feiertagsdiensten besetzt sein. In den Sprechstunden müsse mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Streik an Uniklinik: Notfallversorgung sichergestellt

Trotz des Streiks werden demnach dringende Behandlungen durchgeführt, die Akut– und Notfallversorgung sei sichergestellt. Die Notaufnahme am Oberen Eselsberg sei besetzt. Die Klinik informiert die Patientinnen und Patienten, deren Termine verschoben werden: Sie werden aktiv von den jeweiligen Fachabteilungen verständigt.