SEK-Einsatz in Erbach: Panzerwagen, Waffen und Reizgas – SEK stellt Mann nach Gewaltandrohung

Der Tatverdächtige fuhr von Senden nach Erbach, wo ihn Spezialeinsatzkräfte der Polizei festnahmen. Der Mann ist nun in Haft.
Reinert/swd-medien- SEK-Einsatz auf der L240 bei Erbach: Transporter gestoppt, Fahrer festgenommen.
- Beamte schlugen Scheibe ein, setzten Rauchgas ein – Fahrer stieg aus.
- Tatverdächtiger wurde von Senden bis Erbach verfolgt und an einer Tankstelle gestellt.
- Hintergrund des Einsatzes unklar, Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Neu-Ulm.
- Einsatz wegen möglicher Gefahrensituation, koordiniert von Baden-Württemberg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Wochenende spielte sich auf der L240 in Erbach ein spektakulärer SEK-Einsatz ab. Ein weißer Transporter wurde von der Polizei gestoppt, kurz darauf umstellten schwer bewaffnete Beamte das Fahrzeug. Dann ging alles schnell: Die Polizisten in voller Kampfmontur schlugen die Seitenscheibe ein, sprühten Reizgas in den Wagen – und nahmen den 43-jährigen Fahrer fest.
Das Video zum SEK-Einsatz bei Erbach
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West war bereits am späten Samstagnachmittag bei der Polizei in Senden eine Mitteilung eingegangen, dass es „eine Bedrohungssituation im häuslichen Umfeld“ in der Haydnstraße gegeben haben. Welcher Art diese Bedrohung war, darüber gibt die Polizei keine weiteren Auskünfte.
Als die Polizeistreife dort eintraf, sei der Tatverdächtige bereits mit seinem Wagen, einem weißen Kastenwagen, weggefahren gewesen. Offenbar überquerte er dabei die Landesgrenze von Bayern nach Baden-Württemberg, denn eine Streife hielt den Mann einige Zeit später in der Benzstraße in Erbach an. „Da der Tatverdächtige in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, hinderte die Streifenbesatzung ihn an einer Weiterfahrt“, teilt die Polizei weiter mit.
Tatverdächtiger leistete keinen Widerstand
Um den Mann festzunehmen, zogen die Beamten „aus Eigensicherungsgründen“ besagte Spezialkräfte, also das SEK, hinzu. Sie keilten demnach den Kastenwagen mit ihren Panzerfahrzeugen ein, versprühten das Reizgas, öffneten die Tür des Kastenwagens gewaltsam und nahmen den Mann „widerstandslos“ fest.
Noch am Sonntag (7.12.) wurde der 43-Jährige laut Pressebericht beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt, wo die Ermittlungsrichterin den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl vollzog. Der 43-jährige Deutsche befindet sich demnach inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.
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