Schwörmontag 2026
: Zehn goldene Regeln für ein sicheres Nabada

Die Schlauchboot-Parade steht wie gewohnt allen offen. Boote rammen und Teilnehmer nassspritzen sind erlaubt. Doch es gibt auch Verbote. Welche sind das?
Von
Yasmin Nalbantoglu,
Daniel Wydra
Ulm
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2025 Schwörmontag Nabada Donau

Trotz Brücken-Baustellen ist die Donau am Schwörmontag voll mit Schlauchbooten (Archivbild von 2025).

Volkmar Könneke
  • Nabada auf der Donau ist für alle offen – Start am Montag, dem 20. Juli, um 16 Uhr.
  • Rammen und Nassspritzen unter Teilnehmenden sind erlaubt, Anmeldung ist nicht nötig.
  • Verboten sind Wasserbomben, das Bespritzen von Zuschauern und Sprünge von Brücken.
  • Keine Motorboote, keine Werbung, keine Musikboxen; Kinder nur mit Schwimmhilfe und Begleitung.
  • Bei Gewitter müssen Wasser und Ufer sofort verlassen werden, Teilnahme auf eigene Gefahr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Egal ob traditionsbewusst oder nicht – für viele Ulmerinnen und Ulmer ist das Nabada auf der Donau das Highlight an jedem Schwörmontag. Seit etwa 60 Jahren dürfen alle Wasserbegeisterten an der Schlauchboot-Parade teilnehmen. Es geht immer nachmittags los – Startschuss für die wilden Nabader ist um 16 Uhr. Das Event ist also keine Konkurrenz zur jahrhundertealten Schwörrede am Vormittag. In diesem Jahr ist es am Montag, dem 20. Juli, wieder so weit.

Natürlich darf man auch auf einem Gummi-Flamingo die Donau „hinunterbaden“. Und wer ins Wasser fällt, wird nicht disqualifiziert. Für viele Teilnehmer gehört es dazu, andere Boote zu rammen und die Insassen nasszuspritzen. Trotzdem gibt es einige Regeln, die schlimme Unfälle vermeiden sollen. Wir stellen sie vor:

10 Regeln für das Nabada 2026 in Ulm

  • Regel 1: Keine Rudelbildung! Schlauchboote, Gummi-Flamingos, Luftmatratzen oder sonstige Schwimmkörper dürfen nicht zusammengebunden werden, denn das könnte in Notfällen den Weg der Wasserrettung behindern. Boote dürfen außerdem nicht motorisiert sein.
  • Regel 2: Kindern ist die Teilnahme nur mit Schwimmhilfen und in Begleitung Erwachsener erlaubt.
  • Regel 3: Das Bespritzen der Zuschauer an den Donauufern und auf den Brücken mit Wasser, ist verboten. Ebenso wie Wasserbomben – es dürfen keine mit Wasser gefüllten Tüten oder Ballons geworfen werden.
  • Regel 4: Nicht von Brücken in die Donau springen! Damit gefährdet man sich selbst und andere Nabada-Teilnehmer.
  • Regel 5: Alkohol aus Sicherheitsgründen erst nach dem Nabada konsumieren.
  • Regel 6: Bei Gewitter müssen die Donau und die Uferbereiche sofort verlassen werden. Auch unter Bäumen ist es bei Gewitter gefährlich.
  • Regel 7: Werbung ist auf dem Wasser und im gesamten Veranstaltungsbereich verboten.
  • Regel 8: Musikboxen und andere Beschallungsanlagen sind auf der Donau und an den Ufern nicht erlaubt.
  • Regel 9: Nabader müssen ihre technischen Schwimmhilfen und schwimmenden Konstruktionen nach dem Nabada wieder mitnehmen.
  • Regel 10: Die Wasserqualität in der Donau wird grundsätzlich nicht kontrolliert. Die Teilnahme am Nabada erfolgt also auf eigene Gefahr.

Ulmer Spatza, Wasserratza, hoi, hoi, hoi

Am 20. Juli um 16 Uhr heißt es also wieder: „Ulmer Spatza, Wasserratza, hoi, hoi, hoi!“ Eine Anmeldung zur Party der „wilden Nabader“ ist nicht nötig. Die Parade findet auch bei Regen statt. Nur bei Gewitter, Unwetter oder Hochwasser wird sie abgesagt.

Schwörmontag 2026 – Die wichtigsten Infos im Überblick

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