Nabada 2026
: Nach Durchfall-Welle 2024 – auch dieses Jahr „Baden auf eigene Gefahr“

Die Teilnahme beim Nabada ist nicht ohne Risiko, weil die Wasserqualität von Flüssen nicht kontrolliert wird. Das sagt das Gesundheitsamt – und gibt auch Tipps, wie man sich schützen kann.
Von
Verena Schühly
Ulm
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Nabada 2025

Fröhliches Treiben während des Nabada 2025: Anders als offizielle Badestellen in Seen wird die Wasserqualität von Flüssen nicht kontrolliert.

Matthias Kessler
  • Gesundheitsamt warnt: Nabada-Teilnahme erfolgt dieses Jahr auf eigene Gefahr.
  • Flüsse werden nicht wie offizielle Badestellen an Seen kontrolliert – Risiko bleibt.
  • Nach Nabada am Schwörmontag 2024 traten viele Magen-Darm-Erkrankungen auf.
  • Donau kann Fäkalkeime oder Krankheitserreger enthalten, vor allem nach starkem Regen.
  • Tipps: kein Wasser schlucken, bei Wunden oder schwachem Immunsystem nicht baden, danach duschen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Schwörmontag 2024 hatte für viele Menschen ungute Folgen: Nach dem Nabada lagen sie zu Dutzenden mit Magen-Darm-Erkrankungen flach. Die Wasserqualität von Fließgewässern wird, im Gegensatz zu offiziell ausgewiesenen Badestellen an Seen, nicht regelmäßig untersucht. Und da die Donau als Vorfluter für gereinigte Abwässer aus Kläranlagen dient, können Fäkalkeime oder andere Krankheitserreger im Wasser sein.

Zudem kann sich in Flüssen die Wasserqualität auch lokal innerhalb kurzer Zeit verändern, beispielsweise nach einem starken Regen. „Die Teilnahme am Nabada und der Aufenthalt im Wasser erfolgen auf eigene Gefahr“, darauf weist das Gesundheitsamt vorsorglich hin.

Möglichst kein Donauwasser schlucken

„Grundsätzlich kann Wasser aus Fließgewässern Krankheitserreger enthalten. Werden diese beispielsweise durch das Verschlucken von Wasser aufgenommen, können sie unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Darüber hinaus sind Augen-, Ohren-, Haut- oder Wundeninfektionen möglich“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Gesundheitsamt gibt Empfehlungen, um das persönliche Risiko beim Baden in der Donau oder der Teilnahme am Nabada (Schwörmontag, 20. Juli, ab 16 Uhr) zu verringern: Das Verschlucken von Wasser sollte vermieden werden. Menschen mit offenen Wunden oder einem geschwächten Immunsystem sollten auf das Baden verzichten. Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern, älteren Menschen und gesundheitlich vorbelasteten Personen. Wer kann, sollte auch nach dem Aufenthalt in der Donau duschen.

„Das Gesundheitsamt appelliert an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich der potenziellen gesundheitlichen Risiken bewusst zu sein und eigenverantwortlich zu entscheiden, ob sie ins Wasser gehen“, mit diesem Satz endet die Mitteilung.

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