Die Ulmer Polizei zeigt sich in ihrer Bilanz zum Schwörmontag 2022 zufrieden: So sei dieser weitestgehend friedlich verlaufen - und das trotz des sehr hohen Besucheraufkommens bei bestem Sommerwetter.
Die Polizisten dokumentierten während des Schwörmontags vier Körperverletzungsdelikte, fünf Diebstahlsdelikte, einen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eine Sachbeschädigung, eine räuberische Erpressung und zwei Trunkenheitsfahrten.
Dass es nicht mehr solcher Fälle gab, erklärt sich die Polizei zum Teil auch mit dem Sicherheitskonzept, das sie und ihre Partner am Montag verfolgt haben. Demnach hätten sie bereits im Vorfeld bei mehreren Streitereien die Gemüter beruhigen können.

Polizei ermittelt wegen Überfall und Körperverletzung

Zwei Vorfälle stechen aus der Schwörmontagsbilanz der Polizei bervor. So soll zum einen gegen 20.45 Uhr ein 18-Jähriger in der Deutschhausgasse von einem Unbekannten angegangen worden sein. Dieser habe ihm ein Messer vor den Bauch gehalten und Bargeld für das Abspielen seiner Musikbox gefordert. Nachdem der 18-Jährige ihm Bargeld gegeben habe, sei er verschwunden. Der Unbekannte soll etwa 25 bis 30 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß gewesen sein. Er soll ein schwarzes T-Shirt und eine kurze schwarze Hose getragen haben.
Gegen 23.45 Uhr trafen zum anderen noch in der Neuen Straße zwei Gruppierungen aufeinander. Hier gerieten ein 24-Jähriger und ein 29-Jähriger körperlich aneinander, wobei dem 29-Jährigen wohl eine Flasche gegen den Kopf geschlagen wurde. Er erlitt eine Kopfplatzwunde.