„Recht auf Zukunft“
: Bundesweiter Klimastreik am 14. Februar

Fridays For Future möchte mit der Aktion unter anderem ein Zeichen gegen den Rechtsruck, für Demokratie und Klimaschutz setzen. Auch in Ulm, Tübingen und Stuttgart wird gestreikt.
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epd STATISTISCH
Berlin
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Aufruf zum Klimastreik von Fridays for Future - Hamburg

September in Hamburg: Fridays for Future rief zum Klimastreik auf.

Christian Charisius/dpa
  • Fridays For Future ruft zum bundesweiten Klimastreik am 14. Februar auf.
  • Aktionen an über 120 Orten in Deutschland geplant.
  • Ziel: Zeichen gegen den Rechtsruck, für Demokratie und Klimaschutz.
  • In Berlin startet der Streik um 12 Uhr vor dem Brandenburger Tor.
  • Forderungen: Gasausstieg bis 2035, bezahlbare Klimaschutzmaßnahmen, Besteuerung von Superreichen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fridays for Future ruft zum bundesweiten Klimastreik am 14. Februar auf. Geplant seien gut eine Woche vor der Bundestagswahl Aktionen an mehr als 120 Orten in Deutschland, teilte die Klimabewegung am Freitag in Berlin mit. Damit solle ein Zeichen gegen den Rechtsruck, für Demokratie und Klimaschutz und das Recht der Jungen auf Zukunft gesetzt werden.

In Berlin startet der Klimastreik den Angaben zufolge um 12 Uhr vor dem Brandenburger Tor. Nach einer Auftaktkundgebung soll die Demonstration durch das Regierungsviertel laufen, vorbei an Bundestag und Bundeskanzleramt. Auf der Kundgebung sprechen unter anderem Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die Influencerin und Autorin Matilda Jelitto und Vertreterinnen des in Berlin ansässigen ukrainischen Vereins Vitsche.

Klimabewegung fordert Gasausstieg bis 2035

„In einem Wahlkampf, in dem kaum über die Klimakrise gesprochen und Klimaschutz fast ganz aus den Programmen gestrichen wird, bleiben wir laut, bis unsere Forderungen nach Klimagerechtigkeit erfüllt sind“, heißt es in der Ankündigung. Über Klima würden gerade nur diejenigen sprechen, die Klimaschutz zurückfahren, Windräder abbauen, Klimaziele nach hinten verschieben wollen. Man werde aber „den Rechten nicht den Diskurs“ überlassen.

Die Klimabewegung fordert unter anderem von einer neuen Bundesregierung einen Plan für den Gasausstieg bis 2035. Gleichzeitig müssten Klimaschutzmaßnahmen für alle bezahlbar werden, etwa durch eine Mobilitäts- und Wärmegarantie. Um die Transformation zu finanzieren, wird zudem die Besteuerung von Superreichen und fossilen Konzernen verlangt.

Hier wird am 14. Februar im Südwesten gestreikt

  • Ulm: 15 Uhr, Münsterplatz
  • Tübingen: 16 Uhr, Uhlandstraße
  • Göppingen: 15 Uhr, Marktplatz
  • Reutlingen: 13 Uhr, Marktplatz
  • Schwäbisch Hall: 16 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Platz
  • Stuttgart: 15 Uhr, Marktplatz
  • Heidenheim: 14 Uhr, Bahnhof

Die gesamte Liste der Streikorte finden Sie hier.