Raser in Ulm
: 83 km/h zu schnell! Polizei stoppt Temposünder im Westringtunnel

Bei einer Geschwindigkeitsmessung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag stoppte die Polizei drei Autofahrer. Sie waren teilweise bis zu 83 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs.
Von
Salome Hanselmann
Ulm
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Geschwindigkeitskontrolle: ARCHIV - 05.04.2025, Brandenburg, Fehrbellin: Ein Polizist hält eine Polizeikelle im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung in der Hand. (zu dpa: «Mann stiehlt Akku aus Tempomessgerät und stößt es um») Foto: Michael Bahlo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ertappt die Polizei Ulm drei Temposünder. (Symbolfoto).

Michael Bahlo/dpa
  • Polizei stoppt drei Temposünder in der Nacht von Donnerstag auf Freitag
  • Messungen zwischen 23 Uhr und Mitternacht am Westringtunnel in Ulm
  • Zwei Fahrer bei erlaubten 50 km/h um 30–34 km/h zu schnell
  • 25-Jähriger im Mercedes 83 km/h zu schnell; Führerschein unklar
  • Ihm drohen mind. 800 Euro Bußgeld, 3 Monate Fahrverbot, 2 Punkte

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Nacht zum Freitag (13.3.) führte die Polizei zwischen 23 Uhr und Mitternacht  Geschwindigkeitsmessungen im Westringtunnel durch. Dabei  ertappte die Polizei drei Autofahrer, die besonders rasant unterwegs waren.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, waren zwei der Raser bei erlaubten 50 km/h zwischen 30 und 34 km/h zu schnell. Mit ganzen 83 km/h über der zugelassenen Beschränkung hatte es ein 25-jähriger Raser mit seinem Mercedes besonders eilig. Die Polizei ermittelt noch, ob der junge Mann überhaupt im Besitz eines Führerscheins ist. Er müsse mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 800 Euro rechnen. Außerdem kommen drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg auf ihn zu.

Raser und Poser in Ulm

Die Polizei geht immer wieder gegen Raser in Ulm vor. Im Februar stoppte sie zwei Verkehrssünder, die sich in der Nacht in Ulm und Neu-Ulm ein verbotenes Rennen lieferten. Die Polizei beschlagnahmte daraufhin die Autos der beiden 18- und 19-Jährigen. Vor wenigen Tagen erst hat das Polizeipräsidium Ulm mitgeteilt, verschärft gegen die Raser- und Poserszene vorzugehen. Nachdem im vergangenen Jahr vier Menschen bei Raserunfällen ums Leben kamen, wurde die Ermittlungsgruppe (EG) Posing eingerichtet.