Polizeieinsatz in Beimerstetten: Mann versucht, nach Marihuana-Konsum auf ICE zu klettern

Ein 45-Jähriger wurde am Bahnhof Beimerstetten festgenommen, nachdem er sich zwischen zwei ICE-Wagen gestellt und versucht hatte, auf den Zug zu klettern.
Marcus Brandt/dpa- 45-Jähriger raucht Marihuana in ICE-Toilette, löst Feueralarm aus und stoppt den Zug.
- Zug hielt außerplanmäßig in Beimerstetten; der Mann wurde von der Weiterfahrt ausgeschlossen.
- Tatverdächtiger versuchte, auf ICE zu klettern, und betätigte die Notentriegelung der Tür.
- Bundespolizei nahm den alkoholisierten Mann fest; Haftbefehl des Amtsgerichts Ulm lag vor.
- Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen eingeleitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem kuriosen Zwischenfall ist es am Silvesterabend im Bahnverkehr zwischen Stuttgart und Ulm gekommen. Ein ICE musste außerplanmäßig am Bahnhof Beimerstetten halten. Ursächlich hierfür war das Verhalten eines 45-Jährigen, der zudem mit Haftbefehl gesucht wurde, wie die zuständige Bundespolizei am Freitag mitteilte.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen habe der Tatverdächtige gegen 19.20 Uhr in der Zugtoilette des ICE, der auf der Fahrt von Ulm in Richtung Saarbrücken war, Marihuana geraucht. Hierdurch sei Feueralarm im Zug ausgelöst worden. Beim darauffolgenden außerplanmäßigen Halt des Zuges am Bahnhof Beimerstetten habe der verantwortliche Zugbegleiter den italienischen Staatsangehörigen antreffen können, teilt die Bundespolizei weiter mit. Er habe den Mann von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Dieser verließ daraufhin den Zug.
Tatverdächtiger wollte auf den Zug klettern
Noch bevor der ICE seine Fahrt fortsetzen konnte, soll sich der 45-Jährige dann aber in den Gleisbereich und zwischen zwei Waggons des ICE gestellt haben. Anschließend habe der Tatverdächtige offenbar dann von außen die Notentriegelung einer Tür betätigt und versuchte, auf den Zug zu klettern.
Eine herbeigerufene Streife der Bundespolizei kontrollierte den alkoholisierten Mann. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Ulm vorlag. Der 45-Jährige wurde festgenommen und am Neujahrstag der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Beamte der Bundespolizei brachten den italienischen Staatsangehörigen dann in eine Justizvollzugsanstalt. Zudem wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung sowie des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen eingeleitet.

