Zollkontrolle bei Dornstadt
: Stangenweise Zigaretten im Lkw-Reserverad geschmuggelt

25.000 Zigaretten wollte ein Lkw-Fahrer heimlich über die A8 transportieren. Zielort des in der Türkei zugelassenen Lasters war Paris. Doch bei Dornstadt war Schluss. Was den Fahrer nun erwartet.
Von
Kerstin Auernhammer
Dornstadt
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Bei einer Zollkontrolle auf der A8 bei Dornstadt wurden die Ermittler fündig: In den Reserverädern eines Lkw waren 125 Stangen unversteuerter Zigaretten versteckt.

Bei einer Zollkontrolle auf der A8 bei Dornstadt wurden die Ermittler fündig: In den Reserverädern eines Lkw waren 125 Stangen unversteuerter Zigaretten versteckt. unten die verdächtige Röntgenaufnahme eines Reifens, oben das geöffnete Schmuggelversteck.

Patrick Pleul/dpa, Zoll
  • Zoll fand 25.000 unverzollte Zigaretten in Lkw-Reserverädern auf der A8 bei Dornstadt.
  • Der Lkw aus der Türkei war laut Papieren mit Möbeln beladen und auf dem Weg nach Paris.
  • Röntgenaufnahmen zeigten verdächtigen Inhalt in Reserverädern, Zigaretten wurden beschlagnahmt.
  • Fahrer zahlte 5.200 Euro Tabaksteuer und 2.400 Euro Strafsicherheit.
  • Kontrolle fand am 29. Dezember nahe Dornstadt durch das Hauptzollamt Ulm statt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie viel verdient der Staat an Zigaretten? Wer sich diese Frage schon einmal gestellt hat, ist nach einer Pressemeldung des Ulmer Zolls schlauer. Denn die Beamten einer Kontrolleinheit des Hauptzollamts Ulm haben kurz vor Silvester einen Zigarettenschmuggler erwischt – und der musste für 125 Stangen Zigaretten 5.200 Euro Steuern nachzahlen.

Doch von vorne: Die Zöllner waren am 29. Dezember auf der A8 bei Ulm-Dornstadt unterwegs und winkten einen Lkw aus der Türkei heraus. Laut Papieren war der Laster mit Möbeln beladen, Zielort war Paris. Der 40 Jahre alte Fahrer musste den Kontrolleuren zur Großröntgenanlage an der B10 bei Dornstadt folgen. Dort werden regelmäßig Fahrzeuge aus dem Ausland unter die Lupe genommen und auf Schmuggelware untersucht.

Zigaretten futsch plus Strafe

Tatsächlich kam den Beamten der Scan verdächtig vor, besonders die Reserveräder des Aufliegers. Sie wurden deshalb in eine Werkstatt gebracht, wo die Reifen von der Felge gezogen wurden. Und tatsächlich kamen dutzende Stangen unverzollter Zigaretten zum Vorschein: die schon erwähnten 125 Stangen bzw. 25.000 Zigaretten.

Die Zigaretten wurden beschlagnahmt, der Fahrer musste trotzdem die Steuern nachzahlen – und zusätzlich 2.400 Euro Strafsicherheit hinterlegen.