ÖPNV in Langenau
: Weniger Hindernisse beim Busfahren

Langenau treibt den barrierefreien Umbau von Haltestellen voran, auch in der Stadtteilen. Das Land unterstützt die Arbeiten finanziell.
Von
swp
Langenau
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Langenau baut seine Bushaltestelle um, damit sie barrierefrei sind

Langenau baut seine Bushaltestelle um, damit sie barrierefrei sind

Stadtmarketing Langenau
  • Langenau baut Bushaltestellen barrierefrei aus – mit erhöhten Bordsteinen und Leitelementen.
  • Grundlage ist das Personenbeförderungsgesetz von 2022 und ein Beschluss von Mai 2021.
  • Kategorie A ist Pflicht, B wird angestrebt, C ist nicht erforderlich; 16 A-Haltestellen kosten rund 800.000 Euro.
  • Bereits fertig: Bahnhof (Lenaustraße, Bahnhofstraße 50), Freistegstraße Nord/Süd, Hirsch in Göttingen.
  • Im Bauprogramm: Friedhof-Ost/-West, Verbandsschule Reute, Volksbank Ost/West, Schmiedgasse in Hörvelsingen; als Nächstes Gesundheitszentrum, Albecker-Tor-Schule Ost/West, Karlstraße und Werdenbergstraße in Albeck.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen ist für Kommunen ein wichtiges Thema: erhöhte Bordsteine, die einen nahezu ebenerdigen Zugang vom Wartebereich in den Bus ermöglichen und so den Ein- und Ausstieg mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen erleichtern. Dazu auf dem Boden angebrachte Noppen und Rillen, sogenannte taktile Leitelemente, die sehbehinderten Menschen helfen, die Einstiegsstelle zu finden. Auch Langenau treibt das Thema voran.

Im Personenbeförderungsgesetz von 2022 werden Bundesländer und Kommunen zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen verpflichtet. Langenau hat sich für ein stufenweises Ausbaukonzept entschieden, das der Ausschuss für Technik und Umwelt bereits im Mai 2021 beschlossen hat.

Einige Umbauten wurden bereits realisiert

Die Priorisierung wurde in enger Abstimmung mit dem Alb-Donau-Kreis und dessen Behindertenbeauftragter vorgenommen, denn für den ÖPNV ist der Landkreis zuständig, wie die Stadt Langenau mitteilt. Der vom Kreistag verabschiedete Nahverkehrsplan unterteilt die Bushaltestellen in die Kategorien A, B und C. Bei allen Haltepunkten der Kategorie A sind die Kommunen zum barrierefreien Ausbau verpflichtet. In der Kategorie B wird der Umbau angestrebt, ist aber keine Pflicht. In der Kategorie C ist ein Umbau nicht erforderlich.

Bereits realisiert sind die beiden Bushaltestellen am Bahnhof, also Lenaustraße und Bahnhofstraße 50. Fertig sind auch die Haltestellen in der Freistegstraße (Nord/Süd) und die Haltestellen Hirsch in der Göttinger Ortsmitte. Im aktuellen Bauprogramm wurden vollständig oder zumindest teilweise umgebaut: die Haltestellen Friedhof-Ost und Friedhof-West, Verbandsschule Reute, Volksbank-West und Volksbank-Ost sowie die Schmiedgasse in Hörvelsingen.

800.000 Euro für den Umbau von 16 Haltestellen

In der Kernstadt gehe es darum, dass barrierefreie Haltestellen über das ganze Stadtgebiet verteilt sind und vor allem in der Nähe wichtiger Einrichtungen stehen, heißt es. Zudem soll es in jedem Stadtteil mindestens eine Bushaltestelle geben, die in beide Fahrtrichtungen barrierefrei gestaltet ist.

Die Stadt wird dabei vom Land finanziell maßgeblich unterstützt. Denn allein die 16 Haltestellen der Kategorie A ergeben eine Gesamtinvestition von rund 800.000 Euro.

Als nächstes sind die Bushaltestellen Gesundheitszentrum, Albecker-Tor-Schule Ost und West, Karlstraße sowie Werdenbergstraße (Nord und Süd) im Ortsteil Albeck an der Reihe. Für sie wurden beim Land bereits Förderungen beantragt. Die Werdenbergstraße wurde in das Ausbauprogramm aufgenommen, nachdem sich gezeigt hatte, dass die geplante Bushaltestelle Robert-Bosch-Schule in Albeck aus technischen Gründen nicht barrierefrei umsetzbar ist.