ÖPNV in der Region Ulm: Linienbündel Brenz neu vergeben – Gairing übernimmt für zehn Jahre

In Zukunft sollen mehr solcher Elektrobusse bei Gairing im Einsatz sein.
Matthias Kessler- Ab 2027 übernimmt Gairing das Linienbündel Brenz im Alb-Donau-Kreis für zehn Jahre.
- Der Vertrag umfasst rund 831.000 Fahrplankilometer pro Jahr – das Angebot gilt als gesichert.
- Zum Start fahren zwei Elektrobusse, perspektivisch sind bis zu vier Fahrzeuge geplant.
- Die jährlichen Kosten für die Verkehrsleistungen belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.
- Ziel ist mehr emissionsarme Mobilität, soweit es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Linienbündel Brenz wird zum 1. Januar 2027 neu vergeben. Im europaweiten Vergabeverfahren hat die Gairing Omnibusverkehr GmbH & Co. KG den Zuschlag für die künftige Erbringung der Verkehrsleistungen erhalten. Der Verkehrsvertrag läuft über zehn Jahre und umfasst rund 831.000 Fahrplankilometer pro Jahr.
Mit dem neuen Vertrag wird das Verkehrsangebot im Linienbündel langfristig gesichert. Gleichzeitig setzt der Alb-Donau-Kreis einen weiteren Schritt in Richtung moderner und emissionsärmerer Mobilität: Zum Start des neuen Verkehrsvertrags wird Gairing zwei Elektrobusse im Linienbündel Brenz einsetzen. Perspektivisch soll der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge sukzessive erhöht werden, soweit dies unter den jeweiligen technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sinnvoll möglich ist.
„Mit der Vergabe des Linienbündels Brenz sichern wir über zehn Jahre hinweg ein umfangreiches und verlässliches Verkehrsangebot. Zugleich schaffen wir mit dem Einsatz von zwei Elektrobussen die Voraussetzungen für einen moderneren und klimafreundlicheren Busverkehr“, sagt Kathrin Schmidtke, Leiterin des Amtes für Verkehr und Mobilität.
Kosten von rund 1,8 Millionen Euro
Für den Alb-Donau-Kreis ist die Vergabe auch finanziell von großer Bedeutung. Die jährlichen Kosten für die bestellten Verkehrsleistungen belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen des Alb-Donau-Kreises und darauf, das Linienbündel Brenz ab 2027 erstmals zu übernehmen. Nach heutigem Stand halten wir bei den derzeitigen Rahmenbedingungen den Einsatz von bis zu vier Elektrobussen – und damit einen Anteil von knapp 50 Prozent – für sinnvoll. Wie weit die Elektrifizierung im Laufe der kommenden Jahre tatsächlich voranschreiten kann, wird wesentlich von der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung abhängen“, sagt Sandra Schnarrenberger von Gairing.
Der Einsatz der Elektrobusse ist Teil der schrittweisen Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im Alb-Donau-Kreis. Bei der Vergabe von ÖPNV-Leistungen sind gesetzliche Vorgaben zum Einsatz emissionsarmer und emissionsfreier Antriebstechnologien zu berücksichtigen. Darüber hinaus verfolgt der Landkreis das Ziel, emissionsfreie Fahrzeuge dort einzusetzen, wo dies verkehrlich, technisch und wirtschaftlich sinnvoll möglich ist.


