Oberleitungsstörung: Bahnverkehr in Ulm stark eingeschränkt

Während der Störung strandeten etliche Züge in Ulm.
Stefanie Müller- Oberleitungsstörung legt Montagmorgen (23.2.) Ulm–Stuttgart lahm, Strecke gesperrt.
- Fernverkehr über Ulm mit Verspätungen, Umleitungen und Ausfällen.
- DB Navigator zeigt ausfallende Halte in Ulm und stark verspätete Züge.
- Widersprüchliche DB-Hinweise zu betroffenen Linien und Verbindungen.
- Ab 8.15 Uhr fahren Züge nach Senden/Weißenhorn, kurz vor 8.30 Störung vorüber.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Oberleitungsstörung hat den Bahnverkehr am Ulmer Hauptbahnhof am Montagmorgen (23.2.) erheblich beeinträchtigt. Gegen 7 Uhr meldete die Deutsche Bahn, dass zwischen Ulm und Stuttgart kein Zugverkehr möglich und die Strecke gesperrt sei. Auf sämtlichen Fernverkehrslinien über Ulm könne es zu Verspätungen, Umleitungen und Ausfällen kommen.
Wie die Bahn später mitteilte, handelte es sich um eine Reparatur an der Oberleitung, die im Laufe des Morgens beendet wurde. Der Zugverkehr sei dann wieder regulär aufgenommen worden und die Verkehrslage habe sich wieder „weitestgehend stabilisiert“.
Am Morgen zeigte der DB Navigator jede Menge Züge an, die wegen der Störung nicht in Ulm hielten. Andere waren viel zu spät. Zum Ausmaß der Oberleitungsstörung gab es zunächst widersprüchliche Informationen unter den einzelnen Zugverbindungen.
Widersprüchliche Informationen
„Die Züge halten am nächsten Bahnhof oder werden nach Möglichkeit umgeleitet. Der Halt Ulm Hbf entfällt. Bitte rechnen Sie mit einer Verspätung von bis zu 60 Minuten. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges“, stand unter einer Verbindungsabfrage für einen ICE Richtung München. Suchte man nach Zügen Richtung Wendlingen, stand dort allerdings, dass die Linie RE 50 Richtung Aalen fahren können und alle anderen Verbindungen eingestellt seien.
Um 8.15 Uhr meldete die Bahn, dass die Züge Richtung Senden und Weißenhorn wieder fahren können. Kurz vor 8.30 Uhr erschien in einer Verbindungsabfrage, dass die Störung vorüber sei. Fahrgäste müssten noch mit Verspätungen rechnen und sollten ihre Verbindungen prüfen. Der Berufsverkehr war davon heftig betroffen. Zur Überbrückung hatte die Bahn einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE waren die Gleisanlagen mit Taschenlampen abgesucht worden. Offenbar war am frühen Morgen ein Regionalexpress in der Nähe des Hauptbahnhofs aufgrund eines Fahrleitungsschadens liegengeblieben. Im Laufe der Arbeiten war auch die Feuerwehr Ulm im Einsatz.
