Stillstand am Bahnhof Ulm: Zwei Züge von der Bundespolizei evakuiert – der Grund für die Störung

Am Dienstagabend ging am Ulmer Hauptbahnhof zeitweise kein Zug ein und aus.
Stefanie Müller- Dienstagabend, 10. Februar: Stellwerkstörung legt Hbf Ulm ab 17.30 Uhr lahm.
- Fern- und Regionalverkehr standen mehrere Stunden komplett still.
- Zwei Züge evakuiert: Regionalexpress nahe Hbf, „Arverio“ im Örlinger Tal.
- 150 Fahrgäste aus dem Zug im Tal nach Beimerstetten gebracht; Evakuierung bis 19 Uhr.
- Chaos bei Ersatzverkehr und Ulmer Bussen; Ursache der Störung unbekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Reisende mit der Deutschen Bahn mussten am Dienstagabend viel Geduld mitbringen. Wegen einer Stellwerkstörung standen Fernverkehr und Regionalverkehr rund um den Ulmer Hauptbahnhof ab 17.30 Uhr komplett still. Alle Pendlerinnen und Pendler waren im abendlichen Berufsverkehr gestrandet – mehrere Stunden lang fuhr kein Zug ein oder aus.
Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen danach mitteilt, seien die meisten Züge an den umliegenden Bahnhöfen stehen geblieben. Zwei Züge allerdings kamen auf der Strecke zum Stillstand und mussten evakuiert werden – ein Regionalexpress stand glücklicherweise in unmittelbarer Nähe zum Ulmer Bahnhof, ein „Arverio“-Regionalzug strandete allerdings auf den Gleisen im Örlinger Tal.
Zwei Züge evakuiert
Da nicht absehbar war, wie lange die Reparatur des Stellwerks dauern würde, mussten beide Züge evakuiert werden. Besonders die Evakuierung des Zugs auf freier Strecke im Örlinger Tal stellte die Beamten vor eine Herausforderung. Wie die Bundespolizei berichtet, seien die 150 Fahrgäste mit Unterstützung der Feuerwehr und der Stadtwerke Ulm zunächst nach Beimerstetten gebracht worden. Von dort aus sei der Weitertransport organisiert worden.
Gegen 19 Uhr sei die Evakuierung abgeschlossen gewesen. Eine halbe Stunde später rollte auch der Zugverkehr wieder an. Da hunderte gestrandete Fahrgäste mit dem Schienenersatzverkehr und in den Ulmer Linienbussen unterwegs waren, herrschte am Dienstagabend aber weiterhin Chaos. Die Verzögerungen im Bahnverkehr zogen sich nach Angaben der Deutschen Bahn bis in den späten Abend.
Deutsche Bahn äußert sich zur Störung
Nach Angaben der Deutschen Bahn war ein technischer Defekt an einem Stellwerk-Relais der Grund für die Störung. Warum es zum Chaos kam? „Bei einer Störung verstreichen immer einige Minuten, bis klar ist, wie lange die Reparatur dauert“, erklärt eine Bahn-Sprecherin. In diesem Fall sei zwar relativ schnell klar gewesen, dass es nicht so schnell weitergehe. In der Rushhour sei es allerdings nicht so einfach, viele Busse zu organisieren. „Das tut uns sehr leid für die Fahrgäste“, sagt sie. Letztlich seien zwei Busse zwischen Laupheim West und Ulm unterwegs gewesen, zwei zwischen Beimerstetten und Ulm und weitere zwei Ersatzbusse zwischen Westerstetten und Ulm.

