Zumindest bis jetzt. Vor Kurzem eröffnete René Mellert an der Ecke Herdbruckerstraße/Donaustraße das Selbstbedienungs-Restaurant „K wie Kartoffel“ und der Name ist Programm. Mellert ist kein Unbekannter in der Ulmer Gastroszene. Er betreibt seit acht Jahren das „Ronnie Biggs“.

Warum Kartoffeln?

Die Idee, ein Restaurant zu eröffnen, in dem sich alles um die vielseitige Knolle dreht, stamme von einem Freund, der ähnliche Lokale in Bochum und Essen betreibe. Das Konzept ist schnell erklärt: Die etwa 400 Gramm schweren Kartoffeln werden im Dampfgar-Ofen vorgekocht. Die passenden Saucen sind ebenfalls frisch zubereitet. Zuständig für die Saucen ist Mellerts Lebensgefährtin Melanie Negele. Elf Kreationen, darunter ein Balsamico-Orangen-Dressing, eine Avocado- und eine mediterrane Hummus-Creme, hat sich die junge Frau ausgedacht.
Dazu kommen noch einmal 400 Gramm Beilagen wie Bulgursalat, Ofengemüse oder Pulled Pork. „Jedes Essen wiegt gut 800 Gramm, der Gast soll ja auch satt werden“, meint der Geschäftsführer. Die Kartoffel ist jedoch immer die Basis. Gestampft, in der aufgerissenen Schale oder als „Kartoffel-Spaghetti“. Der Besuch des Restaurants empfiehlt sich vor allem in der Mittagspause, meint Mellert: „Unsere Vorbereitungen und die Selbstbedienung sparen enorm Zeit.“
[frizz]