Zu diesen Nös gehören Baby-Tiere oder Thunfisch – Nachhaltigkeit steht bei seinen Lebensmitteln auf dem Plan. Andi kommt aus der gehobenen Gastronomie, war vorher Küchenchef im Seestern, hat den Küchenmeister gemacht: „Mir war klar, wenn ich was machen will, soll es fair sein, für alle sein, etwas, das so noch nicht da ist“, sagt er.

Lecker trifft nachhaltig

Das Nö versteht sich als Deli, also ein Delikatessengeschäft mit angegliedertem Imbiss. Das Niveau ist aber hoch: Bei Andi kommt kein Karottensalat von der Stange auf den mittäglichen Bagel, vielmehr bringen geröstetes Sesamöl und Kreuzkümmel Finesse an die Möhre. Toll ist, dass Andi auch Gemüse wie dem guten alten Söflinger Rettich einen leckeren Auftritt bereitet. Ein weiterer Renner ist das Pastrami-Sandwich mit selbstgebackenem Brot. Ob mittags oder abends: Es geht stets lässig zu. „Die Leute sollen einen schönen Abend haben, fein essen ohne sich schick zu machen“, betonen er und Partnerin Andrada. „Alles, was verarbeitet wird, hat eine Geschichte. Mit unserem Mais etwa unterstützen wir indigene Völker“, betont Andi. Ähnlich nachhaltig sind auch die Deli-Produkte zum Kauf. Passend zu dieser Linie ist die Einrichtung des „Nö“: „Wir haben alles selber gemacht“, blickt Andi in die neu gestaltete ehemalige Metzgerei.
[Frizz]