Nach Vorfall in Mannheim: Polizeipräsidium Ulm hat Faschingsumzüge und Fußgängerzonen im Blick

Nach dem Vorfall in Mannheim (im Bild) verstärkt das Polizeipräsidium Ulm die Präsenz.
Boris Roessler/dpa- Nach Mannheim-Vorfall erhöht Polizei Ulm die Präsenz.
- Mehr Beamte bei Faschingsveranstaltungen und in Fußgängerzonen.
- In Mannheim raste ein Auto in eine Menschenmenge, zwei Tote, mehrere Verletzte.
- Ulmer Polizei betont keine erhöhte Gefahr, prüft aber alle Veranstaltungen neu.
- Enge Zusammenarbeit mit Behörden und Veranstaltern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Ulmer Polizei will nach dem tragischen Ereignis in Mannheim am Montag für mehr Sicherheit in der Region sorgen. In Mannheim war am Mittag des 3. März ein Auto in der Innenstadt in eine Menschenmenge gerast. Mindestens zwei Menschen sind getötet worden, heißt es aus Sicherheitskreisen. Mehrere Menschen sind verletzt worden.
Polizei Ulm erhöht die Präsenz
Wie das Präsidium mitteilt, sei die Polizeipräsenz sofort erhöht worden. „Aufgrund der aktuellen tragischen Ereignisse in Mannheim hat das Polizeipräsidium Ulm die Präsenz in seinem Zuständigkeitsbereich spürbar erhöht“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Zum Zuständigkeitsbereich gehören neben der Stadt Ulm und dem Alb-Donau-Kreis auch die Landkreise Göppingen, Heidenheim und Biberach.
Es lägen derzeit zwar keine Anhaltspunkte für eine erhöhte Gefahr bei Veranstaltungen vor, dennoch müsse die Lage im Vorfeld aller anstehenden Veranstaltungen neu beurteilt werden. Besonders bei den Faschingsveranstaltungen am Rosenmontag und Faschingsdienstag werde die Präsenz der Einsatzkräfte deutlich erhöht – auch in den Fußgängerzonen der Städte werden laut Mitteilung spürbar mehr Beamte eingesetzt.
„Zudem stehen wir in einem engen Austausch mit den zuständigen Behörden und den jeweiligen Veranstaltern“, versichert die Polizei.

