Musik und Lyrik: Gute Vibes im Kunstverein Ulm – das Programm im Herbst 2026

Freigeister aus New York: das Sirius Quartet mit Gregor Hübner (rechts).
Asher and Oak Photography- Der Kunstverein Ulm kündigt ein Herbstprogramm im Schuhhaussaal mit Musik und Lyrik an.
- Duo Samã debütiert in Ulm: Pianist Albert Sanz und Sängerin/Cellistin Sara Dowling am 15. Oktober.
- Dirk Maassen spielt Heimspiele: 24. Oktober ausverkauft, mögliche Restkarten am 25. Oktober.
- SWR-Bestenliste live am 27. Oktober – Sirius Quartet um Gregor Hübner am 14. November.
- Danach Lydia Daher am 20. November, Liederabend am 22. November, Root 70 am 3. Dezember.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Schuhhaussaal, sagt Udo Eberl, der Geschäftsführer des Kunstvereins Ulm, habe eine besondere Schwingung. Eine Schwingung, die gerade Literaturschaffende und Musikerinnen und Musiker spüren. Jedenfalls gäbe es viele, die stauen über das Ambiente, die gerne wiederkommen wollen – und die auch anderen von diesem besonderen Ort erzählen.
Das wirkt. Inzwischen bekäme man Anfragen von überall her, freut sich Eberl. Und so gelangte auch das Duo Samã ins Herbstprogramm, bestehend aus dem spanischen Pianisten Albert Sanz und der britischen Sängerin und Cellistin Sara Dowling (15. Oktober). „Das passt sehr gut zu uns, aber es ist auch ein Wagnis“, sagt Eberl. Es sei das erste Gastspiel des Duos in Ulm überhaupt.
Dirk Maassen spielt sich warm
Für Neoklassik-Star Dirk Maassen gilt das nicht, er lebt schließlich in der Stadt und spielt sich auch diesen Herbst beim Kunstverein für anstehende große Auftritte – etwa in der Elbphilharmonie – warm. „Dass er uns als seinen Heimspiel-Ort ausgewählt hat, ist für uns ein großes Geschenk“, sagt Eberl. Der erste Termin am 24. Oktober ist bereits restlos ausverkauft, für den 25. Oktober gibt es eventuell Restkarten an der Abendkasse.
Weiter geht es mit der Radio-Aufzeichnung „Die SWR-Bestenliste live!“ (27. Oktober) und dem Sirius Quartet aus New York, dem zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik agierenden Ensemble um den Geiger Gregor Hübner (14. November) – der schon zum dritten Mal kommt. „Er hätte mit dem Sirius Quartet auch woanders auftreten können, aber er wollte explizit bei uns spielen“, sagt Eberl. Genau, die Schwingungen.
Auf das Quartett folgen die Lyrikerin und Singer-Songwriterin Lydia Daher (20. November) sowie ein humorvoller Liederabend mit Sopranistin Maria Rosendorfsky, Bariton J. Emanuel Pichler und Pianist Magnus Schneider (22. November). Dann gastiert wieder eine Jazzgröße: Nils Wogram mit Root 70 (3. Dezember). „Für mich ist Wogram einer der wichtigsten europäischen Posaunisten“, freut sich Eberl über die Kooperation mit dem Verein KunstWerk.
Baumann trifft Rosenmüller
Den Jahresabschluss bilden zwei Veranstaltungen mit Schuhhaus-Wiederholungstätern: Zunächst präsentiert Dieter Kraus den zweiten Teil seiner „Histoire du Sax“ (6. Dezember), dann folgt die Zugabe von Gerd Baumann und Marcus H. Rosenmüller (10. Dezember). 2025 sei der humoristische Abend mit dem Dreiviertelblut-Musiker und dem Filmregisseur („Extrawurst“) „unter vielen großartigen der großartigste gewesen“, schwärmt Eberl. „Einfach zwei enge Freunde, die miteinander Spaß haben – und das Publikum ist Teil der Party.“
Karten für die Veranstaltungen gibt es auf ulmtickets.de und per Mail an tickets@kunstverein-ulm.de.


