Tod im Schrebergarten
: 44-Jähriger wegen Totschlags vor dem Ulmer Landgericht

Ein Streit zwischen zwei Männern eskalierte im September 2023 so sehr, dass einer den anderen zu Tode prügelte. Ab Dienstag steht der Angeklagte vor Gericht.
Von
Amelie Schröer
Ulm
Jetzt in der App anhören

Vor dem Landgericht Ulm steht ein Mann vor Gericht, der im September 2023 einen Mann in dessen Gartenhütte zu Tode geprügelt haben soll.

Matthias Kessler

Von Dienstag (06.02) an, muss sich ein 44-Jähriger vor dem Landgericht in Ulm verantworten: Er wird verdächtigt, im September 2023 einen 45-Jährigen in dessen Gartenhütte erschlagen zu haben.

Totschlag nach Streit: Ist der Angeklagte vermindert schuldfähig?

Im Dezember erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags gegen den Mann. Wie es zu dem Streit zwischen den beiden Männer gekommen war, ist bisher unklar, die Polizei geht von Alkoholkonsum beider Beteiligter aus. Deshalb steht auch eine verminderte Schuldfähigkeit des Angeklagten im Raum.

Der 44-Jährige soll im Streit „vielfach und mit maximaler Kraft“ auf sein Opfer eingeschlagen und eingetreten haben. Dessen Rippen wurden laut Anklage gebrochen und durchstießen sein Bauch- und Lungenfell, sodass er nicht mehr atmen konnte.