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: Mal weniger, mal mehr Nitrat im Grundwasser

In einem Teil des Schutzgebiets Donauried-Hürbe sinken die Werte, doch die Baumbrunnenquelle bei Öllingen wird zum Sanierungsfall.
Von
THOMAS STEIBADLER
Alb-Donau-Kreis
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Gute Nachricht aus dem Wasserschutzgebiet Donauried-Hürbe: In einem Teil ist weniger Nitrat im Grundwasser. Das Landratsamt Alb-Donau hebt daher die Einstufung als Nitrat-Problemgebiet auf. Vom 1. Januar 2017 an gilt es wieder als Normalgebiet. Das bedeutet weniger Einschränkungen für die Landwirtschaft, vielmehr gelten die allgemeinen Bestimmungen der Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (Schalvo). Das bisherige Problemgebiet umfasst etwa 215 Quadratkilometer, das entspricht gut 40 Prozent des gesamten Wasserschutzgebiets Donauried-Hürbe. Aus diesem Teilgebiet werden die Grundwasser-Fassungen 2 und 3 der Landeswasserversorgung (LW) gespeist. Diese befinden sich im Donauried südlich von Langenau und Rammingen unweit des Wasserwerks der LW. Nach Mitteilung des Landratsamt sind die Nitratwerte in den beiden Fassungen im dritten Jahr hintereinander gesunken. Die seit 2011 gültige Einstufung als Problemgebiet sei damit hinfällig.