Interview: Sport ist sein Leben!

Personal Trainer Heiko Tran Fredrich verhilft Menschen mit seinen Trainings zum „Level Up“.
Marc HörgerDas Cover-Shooting steht an. Fotograf Marc und Grafikerin Tamara richten alles ein und klären letzte Unklarheiten, da steht auch schon Heiko auf der Matte. Heiko Tran Fredrich ist studierter Sportökonom und Personal Trainer. Damit passt er wie die Faust aufs Auge, was unser Titelthema angeht. Nicht nur versucht er sich stetig selbst zu verbessern, er hilft auch anderen beim „Level Up“.
Ein Leben voller Sport
Bevor Heiko sich dazu entschied, Personal Trainer zu werden, war sein Leben bereits von Sport geprägt. So spielte er erfolgreich in der Fußball-Bezirksliga, hatte einen Amateurvertrag und sogar ein Angebot, in der vietnamesischen Nationalmannschaft zu spielen. Auf die Frage, welchen Stellenwert Sport in seinem Leben, abseits des Berufs einnimmt, gibt es für Heiko daher auch nur eine Antwort: „Sport ist mein Leben. Schon immer!“ Um andere in diesem Bereich zu unterstützen, hat der 30-Jährige ein eigenes ganzheitliches Trainingskonzept entwickelt, welches sich individuell anpassen lässt. Es geht bei ihm jedoch nicht nur um das Abarbeiten eines Workouts, sondern um mehr. Er will bei seinen Kunden ein Bewusstsein schaffen. Trainiert werden soll nicht nur, um ein Programm abzuspulen. Heiko nimmt sich für jeden Kunden entsprechend Zeit und spricht Dinge auch offen an. „Ich bin sehr direkt in meinen Trainings und sage dir Dinge nicht so, wie du sie hören möchtest, sondern so, wie sie sind. Das ist aber auch einer der Gründe, warum meine Kunden erfolgreich werden“, sagt er und fügt hinzu: „Ich möchte nicht sehen, wie jemand angemeldet ist, viel Geld zahlt und nicht ins Training kommt. So jemanden schmeiß ich raus.“Neben den eigentlichen Trainings spielt auch Ernährung eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund hat er sich mit seiner Schwiegermutter, Inhaberin von Di Natale Catering, zusammengetan, die vor einiger Zeit das Konzept „Restaurant im Glas“ in Neu-Ulm entwickelt hat. Ursprünglich war das „Restaurant im Glas“ als Unterstützung für Senioren in der Coronazeit gedacht. Gesunde Ernährung ist selbstverständlich auch im Alter wichtig. Allerdings können viele ältere Menschen nicht mehr so oft einkaufen gehen bzw. ihre Kinder haben oftmals nicht die Zeit, für ihre Eltern die Einkäufe zu erledigen. Da kann es schnell vorkommen, dass eine ausgewogene Ernährung auf der Strecke bleibt. Heiko wurde hellhörig. Das ließ sich abgewandelt auf ihn selbst, aber auch seine Klienten anwenden, welche nun vom „Restaurant im Glas“ versorgt werden. Tatsächlich ist das Konzept eigentlich recht simpel, aber gerade dadurch perfekt. Vollwertige, gesunde Mahlzeiten ohne Konservierungsstoffe werden im Glas angeboten. Für Sportler, Menschen mit wenig Zeit oder „Kochfaule“ ist das Gold wert.Auch abseits von körperlicher Ertüchtigung und Ernährung will Heiko sein Trainingsangebot weiter perfektionieren. So arbeitet er mit der Firma Jetlite zusammen, welche Lampen herstellt, die die Vitamin D3-Produktion stimulieren. Das ist insbesondere für Menschen interessant, die lange im Büro sitzen bzw. sich selten im Freien aufhalten.
Der Weg war der richtige
Während des Titel-Shootings und des anschließenden Gesprächs bemerkt man, dass Heiko vollkommen in seinem Beruf aufgeht. Und auch wenn es mit der Fußballkarriere nicht geklappt hat, könnte der Ulmer heute nicht zufriedener sein. „Der Weg war vielleicht manchmal etwas steinig, aber es war der richtige. Wahrscheinlich würde ich heute alles nochmal genauso machen. Denn ich lebe meinen Traum, bin unabhängig und frei.“