Waldbrände in Bayern und BW
: Trockenheit und Hitze: Deutscher Wetterdienst warnt vor Brandgefahr

Temperaturen weit über 30 Grad und Trockenheit: Angesichts der aktuellen Wetterlage warnt der Deutsche Wetterdienst in Bayern vor einer erhöhten Waldbrandgefahr.
Von
Amelie Schröer
Offenbach
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Trockenheit und Hitze: Das Risiko für Waldbrände ist aktuell in Bayern und BW hoch.

Noah Berger/dpa

Warnstufe vier. Die gilt an diesem Wochenende in vielen Teilen Bayerns für Waldbrände. Für den Freistaat rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag und Sonntag mit der zweithöchsten Gefahrenstufe. In Franken werde teilweise sogar die fünfte und damit höchste Stufe erwartet. In mehreren Regionen wurden Beobachtungsflüge angeordnet.

Stufe 4 von 5: Auch in BW ist das Risiko erhöht

Auch für Baden–Württemberg zeigt der Waldbrandgefahrenindex die Stufen 3 und 4 an. Für Ulm gilt am Samstag eine erhöhte Brandgefahr von 3, in Hechingen und Balingen von 4.

Grund für das erhöhte Risiko seien nach Auskunft des Forstministeriums hohe Temperaturen und geringe Niederschläge. Der Boden sei derzeit mit trockenen und leicht entflammbaren Blättern und Zweigen bedeckt. Laut Ministerin Michaela Kaniber (CSU) kann unter diesen Bedingungen schon ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette einen Brand auslösen.

Nach Brandwarnung: Offene Feuer unterlassen

Sie appelliere an alle, offenes Feuer und Grillen in Waldnähe zu unterlassen und nicht auf trockenem Untergrund zu parken. Mit einer Entspannung der Gefahrensituation könne erst wieder nach ergiebigen Regenfällen gerechnet werden.

Bereits im Juni warnten zahlreiche Kommunen in Baden–Württemberg aufgrund anhaltender Trockenheit vor Grillen in Wäldern und auf Wiesen. Einige verboten gar das Brutzeln von Würstchen und Käse.