Geburtenrate in der Region: So viele Geburten gab es 2025 in Ulm, Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis

Im Alb-Donau-Kreis werden im Landesvergleich mehr Kinder geboren, in Ulm weniger.
dpa- Im Alb-Donau-Kreis lag 2025 die Geburtenrate bei 1,52 Kindern pro Frau und damit über dem Landesschnitt.
- Dort kamen 2025 1801 Kinder zur Welt – 241 weniger als im Jahr davor; seit 2023 sinken die Zahlen.
- Ulm liegt mit 1,29 Kindern pro Frau unter dem Landesschnitt, 1214 Geburten bedeuten ein Minus zu 2024.
- Landesweit sank der Schnitt auf 1,35; Spitzenreiter war der Kreis Rottweil mit 1,71 Kindern pro Frau.
- Neu-Ulm verzeichnete entgegen dem Trend einen Anstieg: 1695 Geburten, in der Stadt 620 statt 559.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Frauen im Alb-Donau-Kreis (ADK) und Ulm bekommen weiter weniger Kinder. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes hervor. Demnach lag die Geburtenrate im Alb-Donau-Kreis 2025 bei 1,52 Kindern – das ist landesweit Platz sechs. Laut der Statistik wurden in den Städten und Gemeinden im Kreis 2025 1801 Kinder geboren, das sind 241 weniger als noch im Jahr davor. Damit setzt sich eine kontinuierliche Entwicklung weiter fort: Die Geburtenzahlen im Kreis sinken seit einem Corona-Hoch im Jahr 2023 kontinuierlich. Damals wurden kreisweit 2243 Geburten registriert.
Dennoch liegt der Alb-Donau-Kreis laut der Erhebung im vergangenen Jahr noch über dem Landesschnitt von 1,35 Kindern pro Frau. Zum Vergleich: 2024 lag der Wert noch bei 1,39 Kindern. In absoluten Zahlen gerechnet sind das landesweit über 23.000 Geburten weniger als noch im Jahr davor. Damit liegt der Wert weiter unter dem sogenannten Bestandserhaltungsniveau von 2,1 – also der Geburtenziffer, bei der die Kinder zahlenmäßig die Elterngeneration ersetzen. Diese wurden zuletzt 1970 erreicht. Spitzenreiter bei der Geburtenziffer war 2025 der Kreis Rottweil mit 1,71 Kindern pro Frau, gefolgt vom Kreis Göppingen und dem Kreis Heilbronn (jeweils 1,53).
Starkes Stadt-Land-Gefälle
Deutlich macht die Statistik außerdem: Frauen auf dem Land bekommen im Schnitt mehr Kinder als jene in der Stadt, denn die letzten fünf Plätze belegen Stadtkreise. Auch Ulm liegt mit 1,29 Kindern pro Frau unter dem Landesschnitt. 1214 Kinder wurden in der Universitätsstadt im vergangenen Jahr geboren, das sind 35 weniger als 2024. Auch hier zeigt sich seit 2021 ein Trend nach unten: Im Coronajahr wurden noch 1346 Geburten registriert. Landesweites Schlusslicht und einzige Stadt mit einem Wert unter 1 ist Heidelberg (0,97).
Auch in Bayern sinkt dem Statistischen Landesamtes zufolge die Geburtenzahl. Demnach wurden im Freistaat 2025 110.564 Kinder geboren – 3,3 Prozent weniger als noch 2024. Entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnete der Kreis Neu-Ulm im vergangenen Jahr einen leichten Geburtenzuwachs. Demnach wurden kreisweit 1695 Geburten registriert, 2024 waren es noch 1655. Vor zwei Jahren lag der Wert allerdings bei 1776 Geburten. Auch in der Stadt gab es einen leichten Zuwachs von 559 Geburten (2024) auf 620 (2025).


