Seit Juli rollt sein „Pacifico“-Food-Truck Open-Airs, Firmen und Feste der Region an. „Bereits als Kind habe ich am Herd gestanden und jeden Handgriff beobachtet. Später habe ich dann für Freunde und die Familie gekocht“, erzählt Brian.

Plötzlich Restaurantchef

„Jetzt bin ich stolz, endlich den Schritt in die Gastronomie gewagt zu haben.“ In drei Monaten wurde aus einem einstmaligen DHL-Flitzer eine mobile Garküche mit Gasherd und Wok, Gewürzregalen und Kräuterinstallationen an der Wand. Klar für ihn, selbst anzupacken und den Van eigenhändig zum Food- Truck zu transformieren. „Wer auf so kleinem Platz kochen will, muss effektiv und multitaskingfähig sein,“ lacht Brian, während er seinen Reisnudeln mit Limetten und Schnittlauch den letzten Kick verleiht. „Außerdem geht nichts über gute Vorbereitung.“ Passanten bleiben neugierig stehen und recken ihre Nase in Richtung Food-Truck. Der Van ist inzwischen erfüllt vom Duft von „Pancit“ und „Adobo“ – traditionellen philippinischen Reisnudeln und Schweinefleisch in Knoblauchsoße.

Einen Bissen von Asien entfernt

Anfang Dezember eröffnet der Kosmopolit ein Pop-up-Restaurant im „Me and All Hotel“ in den Sedelhöfen. Eine Anfrage, die so spontan und unerwartet kam, dass Brian nur zusagen konnte. Los geht es am vierten Dezember. Was serviert wird? „Pacifico Food – meine Lieblingsgerichte aus der Kindheit und eigene Interpretationen anderer asiatischer Gerichte, wie etwa Edamame und koreanisches Hühnchen.“ Eine Reise in südostasiatische Länder scheint jetzt nur noch einen Bissen weit entfernt.
[frizz]

Mehr

instagram.com/pacificofoodtruck