Gastro
: Die Kunst des Fleisches

Wenn Borhene „Bobo“ Hamdi über Rindfleisch spricht, wird er euphorisch. „Es gibt so viele Möglichkeiten bei der Zubereitung, so viele Variationen“, schwärmt der Gastronom.
Von
Alex Kern
Ulm
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Borhene Hamdis Spezialität sind „New Cuts“ vom Rind.

Matthias Kessler

In der Küche zu stehen, die Steaks zu braten und sie dem Gast mit der gewünschten Garstufe zu servieren, hat für ihn etwas Künstlerisches. Das ist der Grund, warum Hamdi seinem neuen Restaurant den Namen „Beef Atelier“ gegeben hat.

Der 40–Jährige ist mit seinem Konzept kürzlich in der Turmgasse an den Start gegangen. Er hat die Räumlichkeiten der ehemaligen Trattoria Tavino übernommen und umgebaut. Auf klassische Steakhouse–Einrichtung hat Hamdi bewusst verzichtet. Er bevorzugt seinen eigenen Stil. Kulinarisch hat er sich auf sogenannte „New Cuts“ spezialisiert. Es handelt sich dabei um Fleischschnitte von der Schulter oder vom Nacken, die neben den Klassikern wie Rib–Eye und Filet weniger im Fokus stehen, aber an Beliebtheit gewinnen. „Sie sind preiswert und geschmacklich lässt sich viel rausholen“, betont Hamdi, der zuvor Küchenchef im Steakhouse „Room“ war.

[frizz]