Endspurt bis Ostern
: Auf der Baustelle am Blaubeurer Tor wird jetzt durchgearbeitet

Nachdem der „Große Emil“ weg ist, geben die Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen an der Wallstraßenbrücke wieder Vollgas. Bis Ostern wird auf der Baustelle im Dreischichtbetrieb gearbeitet. Was das für Anwohner bedeutet.
Von
Kerstin Auernhammer
Ulm
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ulm Abbruch der Wallstraßenbrücke

Beim Abbruch der Wallstraßenbrücke geben die Arbeiter jetzt Vollgas. In drei Schichten finden teils lärmintensive Arbeiten statt.

Matthias Kessler
  • Baustelle Blaubeurer Tor: Dreischichtbetrieb bis Ostern, teils laute Nachtbohrungen.
  • „Großer Emil“ abgebaut; nun Abbruch der Stützwand der Wallstraßenbrücke.
  • Ziel: Abschluss der Arbeiten noch vor dem Osterwochenende, wenn alles planmäßig läuft.
  • Nacht 19./20. März: Sperrung Abfahrt Berliner Ring → B10; Umleitung via Stuttgarter Straße/Auffahrt Lehr.
  • Ab Montag Ehinger Tor: Von 5 nur 2 Spuren; längere Grünphasen, dennoch Staugefahr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der „große Emil“ ist weg, ein großer Teil der westlichen Wallstraßenbrücke auch. Nachdem der Riesenkran LR 11.000 die bisherigen Fahrbahnen der B10 aus ihren Verankerungen gehoben hat, sind jetzt die Stützen dran. Nach Angaben der Stadt Ulm findet nun der Abbruch der bestehenden Stützwand, statt.

Ihr machen die Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Baustelle nun nach und nach den Garaus. Um möglichst schnell voranzukommen und im Zeitplan zu bleiben, wird auf Ulms größter Baustelle weiter im Dreischichtbetrieb gearbeitet.

Auch nachts wird gebohrt

Eine Geduldsprobe für die Anwohner, denn das bedeutet: Bis Ostern herrscht 24/7 Betrieb auf der Baustelle, inklusive lärmintensiver Bohrarbeiten. Man versuche zwar, die lauten Tätigkeiten in den Nachtschichten auf ein Minimum zu reduzieren, teilt die Stadt mit. Ganz vermeiden lasse es sich jedoch nicht.

Bleibt nur, nach vorn zu blicken: „Wenn alles planmäßig verläuft, können die Arbeiten noch vor dem Osterwochenende abgeschlossen werden.“

Nächtliche Baustelle am Berliner Ring

Während die B10 in Richtung Süden während der Bauarbeiten vier Jahre lang komplett gesperrt ist, fließt der Verkehr in Richtung Norden ohne Einschränkungen. Nur ab und zu ist auch hier etwas zu tun. So etwa in der Nacht vom 19. auf den 20. März. Dann wird die Abfahrtsrampe vom Berliner Ring aus Richtung Wissenschaftsstadt zur B10 gesperrt.

Die Stadt Ulm teilt mit, hier würden nach einer Sanierung neue Schutzplanken montiert. Weil die Abfahrtsrampe zu schmal ist, um halbseitig befahren zu werden, muss sie komplett gesperrt werden. Die Sperrung gilt ab ca. 20.30 Uhr und dauert bis ca. 5 Uhr am nächsten Morgen.

Die Umleitung erfolgt über die Stuttgarter Straße zur Auffahrt Lehr.

Weniger Fahrspuren am Ehinger Tor

Eine weitere Verkehrseinschränkung an einem wichtigen Ulmer Verkehrsknotenpunkt steht am Montag bevor. Dann beginnen am Ehinger Tor Leitungsarbeiten. Von den fünf Spuren der Neuen Straße beim Universum-Center stehen dann nur noch zwei zur Verfügung.

Damit es nicht zum Kollaps kommt, werden die Grünphasen für die verbliebenen Spuren verlängert. Trotzdem wird erwartet, dass das Nadelöhr für zusätzliche Staus in Stoßzeiten sorgt.