Einsatz am Ulmer Bahnhof: Streit wegen eines Fahrrads im Zug eskaliert

Nachdem sich ein Bahnreisender auch gegenüber der Polizei am Ulmer Hauptbahnhof aggressiv verhält, wird er in Handschellen gelegt.
Paul Zinken/dpa (Symbolbild)- Streit in einem ICE eskalierte, weil ein 40-Jähriger sein Fahrrad nicht korrekt abstellte.
- Er beleidigte einen 19-jährigen Bahnmitarbeiter – die Bundespolizei griff am Hbf Ulm ein.
- Der Mann verhielt sich auch dort aggressiv und unkooperativ, wurde gefesselt mitgenommen.
- In der Dienststelle stellte die Polizei fehlenden Fahrschein fest – Ermittlungen laufen.
- Hintergrund: Immer wieder Angriffe auf Bahnpersonal, teils auch in Zügen Richtung Ulm.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um ein Fahrrad im Zug sicher zu transportieren, gibt es spezielle Haltevorrichtungen. Diese wollte ein 40-Jähriger jedoch nicht nutzen, weshalb es in der Nacht von Sonntag auf Montag (18.05.2026) erst zu einem Streit mit einem Bahnmitarbeiter und dann am Hauptbahnhof Ulm zu einem Einsatz der Bundespolizei kam.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll der Mann gegen 1.30 Uhr einen ICE auf der Fahrt von München nach Stuttgart genutzt haben. Da er sein Fahrrad nicht ordnungsgemäß abgestellt haben soll, kam es zu einer Diskussion mit einem 19-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Der Tatverdächtige soll sich einer Mitteilung der Polizei zufolge aggressiv und uneinsichtig gezeigt und den Bahnmitarbeiter beleidigt haben.
Polizei nimmt 40-Jährigen in Handschellen mit
Deshalb rückte eine alarmierte Streife der Bundespolizei zum Hauptbahnhof Ulm aus, wo die Einsatzkräfte den 40-Jährigen stoppten. Doch auch gegenüber den Beamten verhielt sich der Mann aggressiv und unkooperativ, weshalb er gefesselt und zur Dienststelle mitgenommen wurde. Dort wurde festgestellt, dass der Rowdy auch nicht den erforderlichen Fahrschein besaß.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seinen Weg fortsetzen, aber nicht ohne weitere Konsequenzen: Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen wurde eingeleitet.
Immer wieder Angriffe auf Bahnpersonal
Immer wieder kommt es zu Fällen, in denen Bahnpassagiere ausrasten oder gar Mitarbeitende attackieren. An einem Wochenende kam es in Zügen Richtung Ulm zu zwei Angriffen auf Bahnpersonal: Eine 15-jährige Reisende schlug einen Lokführer, eine Frau ohne Ticket eine Zugbegleiterin ins Gesicht. Auch in einem ICE von München nach Nürnberg wurde ein Zugbegleiter von einem Fahrgast, der obendrein den verbotenen Hitlergruß zeigte, angegriffen.
