Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm: Ein Jahr bleibt das DZM für Besucher geschlossen

Das DZM bleibt die nächsten zwölf Monate für Besucher geschlossen.
Volkmar KönnekeWegen Bauarbeiten für die Modernisierung des Museums ist bis November 2021 kein Besuch im Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) möglich. Der aktuelle geltende Lockdown hat die seit Langem geplante Schließung um fünf Wochen nach vorne verschoben. Jetzt werden in der ständigen Ausstellung, die seit 20 Jahren unverändert besteht, die ersten Objekte aus den Vitrinen geräumt und zwischengelagert. Bereits seit drei Jahren arbeitet das Museums-Team an der Konzeption für die Neuaufstellung. Stadt Ulm, das Land Baden-Württemberg und der Bund finanzieren die Modernisierung mit 1,65 Millionen Euro. Zusätzlich saniert und modernisiert die Stadt als Eigentümerin der Oberen Donaubastion die Gebäudetechnik und den Brandschutz.
Was passiert in den nächsten 12 Monaten im Museum?
Das Museum aktualisiert die bestehende Donauschwaben-Ausstellung. Zusätzlich wird ein neuer, zweiter Ausstellungsrundgang mit dem Titel „Donau. Flussgeschichten“ eingerichtet. In 22 Erzählungen steht die Donau von der Quelle bis zur Mündung im Mittelpunkt. Das Museum entwickelt außerdem neue Angebote im Bereich Kulturelle Bildung und Vermittlung. Die Ausstellungs- und Tagungsräume erhalten öffentlich zugängliches WLAN, es entsteht ein einladender Kassen- und Shop-Bereich und vieles mehr. Trotz der Schließung führt die Kulturreferentin für den Donauraum weiterhin Veranstaltungen und Projekte durch.
