Umfangreiche Instandhaltungsarbeiten am Wasserkraftwerk Böfinger Halde führen dazu, dass die Donau jetzt für eine Weile abgesenkt ist. Was muss gemacht werden? Hauptsächlich wird der Beton der Wehranlage und der Bootsschleuse erneuert. Das hat Folgen für die Benutzer dieser Schleuse.

Hauptsächlich wird der Beton der Wehranlage und der Schleuse erneuert

Am Wasserkraftwerk Böfinger Halde werden seit dem 29. 08.2022 bis voraussichtlich Mitte November – also fast für drei Monate – Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Das teilen die für das Kraftwerk zuständigen Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm mit. Hauptsächlich wird der Beton der Wehranlage und der Bootsschleuse erneuert. Das heißt: Auf einer Fläche von gut 400 Quadratmetern werden mehr als 130 Tonnen Beton ausgetauscht.
Damit an den betroffenen Mauern und Pfeilern der Wehranlage gearbeitet werden kann, wurde die Donau bereits ab dem 27.08.2022 um 1,50 Meter abgesenkt. Das Absenken erfolgt bis zum Ende der Baumaßnahmen Mitte November. Der Vorgang sei von der zuständigen Behörde genehmigt worden und werde für Pflanzen- und Tierwelt schonend durchgeführt, heißt es in der Mitteilung.

Die Bootsschleuse kann drei Monate lang nicht benutzt werden

Wichtig! Der Wehrsteg bleibt weiterhin geöffnet. Temporäre Einschränkungen oder Sperrungen seien jedoch möglich. Die Benutzung der Bootsschleuse hingegen ist im Zeitraum der Instandhaltungsarbeiten nicht möglich.
Die Anlieger wurden über die Baumaßnahme informiert. Insgesamt wenden die SWU für dieses Projekt gut 500 000 Euro auf.