Die SWP-Redaktion empfiehlt: Hilfe für Soldatenfamilien in Ulm – und weitere Geschichten der Woche

Bei Auslandsaufenthalten von Soldaten gibt es viele Dinge zu klären - auch in Bezug auf die Familie. Die Bundeswehr hilft dabei am Ulmer Stützpunkt in besonderer Weise.
Lightfield Studios/adobe.stock.com (Symbolbild)Beim Umzug in ein fremdes Land hat man oft viele Fragen. Und kann viel falsch machen. Vor allem, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Soldaten, die als Angehörige des Multinationalen Kommandos der EU und des Nato-Kommandos JESC für eine gewisse Zeit nach Ulm kommen, können sich deshalb über ein einzigartiges Angebot freuen.
In der Ulmer Wilhelmsburg-Kaserne steht Neuankömmlingen sowie schon länger dort Lebenden die sogenannte „Family Support“-Abteilung (Familienunterstützung) zur Verfügung. Egal ob sie mit Familie kommen oder alleine – ein neunköpfiges Betreuungsteam der Bundeswehr hilft den Soldaten in allen Fragen weiter.
Von den ersten Formularen über die Suche nach Wohnraum bis hin zur Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung hat sich meine Kollegin Ulrike Schleicher die familienfreundlichen Leistungen der Bundeswehr genauer angeschaut.

Die Münsterstadt Ulm kann auf eine große Biervielfalt zurückgreifen. Im Jahr 2023 gab es zeitweise wieder ein Rauchbier, den „Roten Rauchdrachen“. Auch in Zukunft?
Matthias KaufmannWussten Sie, dass deutsche Biere früher meistens sogenannte „Rauchbiere“ waren? Vor der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden die gekeimten Gerstenkörner nämlich mit offenem Holzfeuer getrocknet. Auch wenn heutzutage größtenteils auf rauchfreie Trocknung gesetzt wird, bieten Rauchbiere zweifellos ein besonderes Geschmackserlebnis, das viele mögen. So auch Matthias Kaufmann aus Söflingen, der vor einem Jahr erstmals sein Craftbier „Roter Rauchdrache“ auf den Markt brachte. Damit glaubte er, eine Lücke im lokalen Angebot zu bedienen: „Rauchbier kommt hier in der Region zu kurz“.
Nach zwölf Monaten hat er aber Zweifel an der Zukunft seiner Kreation. Mein Kollege Elias Hofmann hat den Bierhersteller besucht und untersucht, warum die aktuelle Charge des „Roten Rauchdrachens“ womöglich die letzte bleiben könnte.

Er ist wieder da und wurde schon von vielen seiner Fans begrüßt. Alexander Balysh aus Belarus ist endlich wieder in Ulm zu hören.
Kerstin Auernhammer.Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch zu vermelden: Der beliebte Straßenmusiker Alexander Balysh aus Belarus ist wieder in Ulm! Der kräftige Mann mit den kurzen grauen Haaren verzaubert in der Innenstadt mit seinem Cello immer wieder vorbeigehende Passanten und erntet dafür Münze um Münze – Spenden, die er für sich und seine Familie benötigt. Die Freude der Ulmer ist umso größer, da sie einige Jahre lang auf Balyshs Musik verzichten mussten. Was der Grund dafür war und warum der Cellist nun Ulm wieder mit schönen Klängen bereichern kann, hat meine Kollegin Stefanie Müller aufgeschrieben [als kostenlose Leseprobe für Sie freigeschaltet].