Defizite der Krankenhäuser: Alb-Donau-Kreis muss 8,7 Millionen Euro für Klinikum zuschießen

Die Herzkatheteranlage im Alb-Donau-Klinikum Ehingen.
ADK GmbH für Gesundheit und Soziales- Alb-Donau-Kreis muss 8,7 Millionen Euro an das Alb-Donau-Klinikum zuschießen.
- Ursprünglich waren 4,8 Millionen Euro im Haushalt eingeplant – nun 3,9 Millionen mehr.
- Gründe laut Kreisverwaltung: höherer Personalbedarf, Einsatz von Fremdpersonal, steigende Honorare.
- Liquidität der Krankenhaus GmbH soll gesichert werden, der Beschluss fiel nahezu einstimmig.
- Im Kreishaushalt steigt das Minus für 2026 auf 6,3 Millionen Euro und wird aus Rücklagen gedeckt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ursprünglich hatte die Kreisverwaltung im Haushalt 4,8 Millionen Euro eingeplant, um den Fehlbetrag des Alb-Donau-Klinikums im laufenden Jahr auszugleichen. Nun musste der Kreistag einer weiteren Finanzspritze in Höhe von 3,9 Millionen Euro zustimmen, weil das Defizit der Krankenhaus GmbH deutlich angestiegen ist. Der Fehlbetrag für 2026 wird nach Angaben des Landratsamtes inzwischen auf insgesamt 8,7 Millionen Euro prognostiziert. Die Kreisverwaltung ist vertraglich verpflichtet, diesen zu erstatten. Der Beschluss fiel nahezu einstimmig.
Verena Bicker vom Amt für Finanzen begründete den zusätzlichen Finanzbedarf unter anderem mit einem gestiegenen Personalbedarf. So werde in der Pflege auch Fremdpersonal eingesetzt. Zudem seien die Honorarkosten etwa in der Radiologie gestiegen. Auch die Liquidität der Krankenhaus GmbH müsse abgesichert werden. Im Haushalt der Kreisverwaltung steigt dadurch das Minus für 2026 laut einer Hochrechnung vom August auf 6,3 Millionen Euro. Es soll durch Rücklagen ausgeglichen werden.

