Coole Drinks in der Region Ulm
: „Yellow Glow“ und „Rubin Love“

Claudiu Hartwig aus Neu-Ulm ist seit sechs Jahren Cocktail-Caterer mit mehreren Bussen. Von Stranger 74 The Cocktailbus kommen für unsere Serie zwei Rezepte zum Nachshaken.
Von
Karin Mitschang
Neu-Ulm
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Der Cocktail Yellow Glow hat alles: Süß, sauer und ein bisschen bitter.

Der Cocktail Yellow Glow hat alles: Süß, sauer und ein bisschen bitter.

Stranger 74 Cocktailbus

Dass das Wort „Cocktail“ historisch aus der Zusammenschreibung der englischen Wörter „cock“ für Hahn und „tail“ für Schwanz entstanden ist, ist umstritten. Ebenso gibt es viele verschiedene Antworten, wenn man nach der Definition fragt. Da gibt es die Einteilung nach Volumen (Shortdrinks und Longdrinks), nach Alkoholgehalt, Trinkanlass, Zutaten, ihrer Herstellung oder typischen Grundstruktur. Für die einen sind Longdrinks gar keine Cocktails, weil sie teils nur zwei Zutaten haben. In einem Barkeeper-Buch von 1862 wurden Getränke, die nur schlecht einzuteilen waren, als „fancy drinks“ gruppiert – schicke Fantasiegetränke.

Ein alkoholisches Mischgetränk aus seinem Cocktailbus verrät uns für die Coole-Drinks-Serie diesmal jedenfalls Claudiu Hartwig. Er hat seine Cocktail-Catering-Firma Stranger 74 The Cocktailbus vor sechs Jahren gestartet und weiß, was schmeckt. „Wir haben mittlerweile zwei Cocktailbusse und einen Fotobus“, sagt der Neu-Ulmer, dessen Team meist für Firmenfeiern, Hochzeiten, Geburtstage, aber auch für Streetfood-Märkte und Stadtfeste gebucht wird. „Wir haben Events mit 20 Leuten, aber auch schon mal mit 2700 Leuten gehabt.“ Im Programm sind Cocktails, alkoholfreie Cocktails, Aperitifs, aber auch Soft Drinks und Bier.

Das Rezept

Für den „Yellow Glow“ lautet die Zutatenliste: 4cl Gin, 2cl Orangenlikör, 3cl Ananassaft, 3cl Orangensaft, je 2cl Zitronensaft und Mangosirup und drei Tropfen Grapefruit Bitter. „Alle Zutaten mit Eiswürfeln im Shaker kräftig shaken“, sagt Hartwig. „Das Ganze in ein Tumbler Glas auffüllen, liebevoll dekorieren und dann servieren.“ Eine alkoholfreie Variante, die der Cocktail-Profi auch noch verraten kann, heißt „Rubin Love“: Dafür werden 6cl Ananassaft, 6cl Orangensaft, 2cl Lime Juice, 2cl Zitronensaft und 2cl Grenadine zusammengemixt.

Doch zurück zur Historie: Für ein sogenanntes Knickebein wurden einst eine Basisspirituose und ein Likör mit Eigelb kombiniert. Die Zutaten wurden jedoch nicht vermixt, sondern übereinander geschichtet, mit dem rohen Eigelb in der Mitte. Wem es bekommt. . .

Übrigens: Alle Geschichten rund ums Thema Essen, Kochen, Restaurants und Ausgehen im Raum Ulm/Neu-Ulm sowie Ernährungstrends bündeln wir auf der Seite www.swp.de/aufgetischt.

Aufgetischt Ulm
Donnerstag um 17.00 Uhr
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