Busfahrer geschlagen
: Fahrgast darf nicht mitfahren und rastet aus

Ein verbaler Streit wird schnell handgreiflich. Polizisten müssen beide Männer trennen.
Von
Daniel Wydra
Ulm
Jetzt in der App anhören
Beim Dorffest in Steinhöfel bei Fürstenwalde kam es zu Schlägereien. Auch Faustschläge wurden verteilt. Die Polizei schritt ein. (Symbolbild)

ILLUSTRATION - Ein junger Mann hebt seine geballte Faust. Eine Langzeitstudie der Unis Bielefeld und Münster hat sich mit dem Thema Kriminalitätskarrieren von Kindern und Jugendlichen beschäftigt. +++ dpa-Bildfunk +++

Der 28-Jährige soll den Busfahrer dreimal in den Bauch geschlagen haben. (Symbolbild)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Ein Fahrgast schlug am Montagabend in Ulm einen Busfahrer dreimal in den Bauch.
  • Der 28-Jährige durfte die Linie 72 nicht betreten, da der Fahrer schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
  • Die Polizei trennte die Männer und ermittelt wegen Körperverletzung.
  • Der Angreifer wurde noch am selben Abend freigelassen.
  • Der Busfahrer konnte trotz der Attacke weiterfahren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Montagabend (14.10.) hat in Ulm ein Fahrgast einen Busfahrer geschlagen. Ein Polizeisprecher berichtet, dass der 28-Jährige gegen 17.45 Uhr an der Haltestelle Steinerne Brücke in den Bus der Linie 72 einsteigen wollte. Der Busfahrer habe jedoch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit dem Fahrgast gemacht und untersagte ihm die Mitfahrt. Das wollte der Mann aber nicht akzeptieren.

Beide Männer seien verbal in Streit geraten, dann habe der Fahrgast den 45 Jahre alten Busfahrer dreimal auf den Bauch geschlagen. Eine alarmierte Polizeistreife trennte die Männer und ermittelt nun gegen den Fahrgast wegen Körperverletzung. Die Neu-Ulmer Zeitung berichtet, dass der Angreifer noch am selben Abend wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Der Busfahrer habe trotz der Attacke weiterarbeiten und verspätet abfahren können.