Brand in Ulm-Wiblingen: Feuerwehr rettet mehr als 50 Bewohner aus Hochhaus

Bei einem Großeinsatz der Feuerwehr in Ulm-Wiblingen wurden mehr als 50 Bewohner aus einem Hochhaus gerettet.
Archiv/Ralf Zwiebler- Brand in Ulm-Wiblingen: Feuerwehr rettete über 50 Personen aus Hochhaus.
- Feuer brach am 14.12.24 auf einem Balkon aus; verursachte hohen Sachschaden.
- Bewohner wurden wegen Rauchs teils eingeschlossen und mussten gerettet werden.
- Betroffene wurden vom Rettungsdienst untersucht und vorübergehend untergebracht.
- Sachschaden wird auf 500.000 Euro geschätzt; keine Verletzten gemeldet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dem Balkon eines Hochhauses in Wiblingen ist am Samstagabend (14.12.24) ein Feuer ausgebrochen. Anrufer hatten den Brand der Feuerwehr gemeldet, die dann mit einem Großaufgebot vor Ort an der Reutlinger Straße im Einsatz war. Auch die Rettungsdienste wurden hinzugezogen.
Zeugen gesehen, wie von einem Balkon des Hauses Flammen aufstiegen und die Feuerwehr alarmiert. „Sofort entsandte die Leitstelle Ulm daraufhin Kräfte der Hauptfeuerwache mit einem Einsatzleiter sowie der freiwilligen Feuerwehr der Abteilungen Wiblingen und Unterweiler“, teilt Gesamteinsatzleiter Michael Ehrenbeck mit. Daneben kamen ein Notarzt sowie der Rettungsdienst vor Ort.
Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Gebäude erreichten, hatte sich das Feuer bereits auf drei Balkone ausgebreitet, weshalb sich die Einsatzkräfte darauf konzentrierten, eventuell gefährdete Menschen zu retten. Außerdem begannen sie unverzüglich mit dem Löschen.
Aufwärmen im Feuerwehrbus
Aus dem Gebäude wurden etwa 50 Menschen gerettet, die vom Rauch eingeschlossen waren, andere konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Auch rund 100 Bewohner aus den Nachbarhäusern verließen vorübergehend ihre Wohnungen. Die Betroffenen wurden vom Rettungsdienst untersucht, glücklicherweise war jedoch niemand verletzt. Aufwärmen konnten sich die Bewohner in einem Bus der Feuerwehr.
Das Feuer, welches sich teilweise wegen des Windes über die Balkone über mehrere Geschosse und auch nach unten ausgebreitet hatte, war relativ rasch gelöscht. Allerdings gestalteten sich die Nachlöscharbeiten als teils sehr schwierig, „da sich Glutnester zwischen der Außenwand und der Fassade in der Dämmung ausgebreitet hatten“, so Ehrenbeck. Bei dieser Aufgabe unterstützten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Donaustetten und Grimmelfingen ihre Kollegen. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden alle Wohnungen kontrolliert und vom Rauch befreit.
Wohnung nach Brand bis Weihnachten nicht bewohnbar
Eine Wohnung konnte allerdings nicht mehr freigegeben werden. Dort hatten sich Feuer und Rauch stark ausgebreitet. Die Familie wurde vom Notdienst der UWS, der das Haus gehört, anderweitig untergebracht. Sie kann vor Weihnachten vermutlich nicht in ihre Wohnung zurück, sagte Ehrenbeck am Sonntag. Das Feuer habe unter anderem ein Fenster zerborsten, alles verrußt und verraucht. Die Feuerwehr war mit 14 Fahrzeugen und 59 Personen im Einsatz. Den Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf rund eine halbe Million Euro. Die Ursache des Brandes ist noch unklar und wird ermittelt.

