62-Jähriger festgenommen
: Mann will in Ulm Menschen töten und Haus anzünden

Die Polizei hat einen 62-Jährigen festgenommen, nachdem er angekündigt hatte, Bewohner eines Hauses in der Blaubeurer Straße umzubringen und das Haus anzuzünden.
Von
dpa
Ulm
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Mehrere Männer in Ulm und Neu-Ulm stehen unter dem Verdacht der Geldwäsche. Symbolbild.

ILLUSTRATION - Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. Die bayerische Polizei fahndet derzeit nach 30 160 Verdächtigen oder Verurteilen. +++ dpa-Bildfunk +++

Er kündigte der Polizei an, Menschen zu töten und ein Wohnhaus anzuzünden - jetzt ist er festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Ein 62-Jähriger wurde in Ulm festgenommen, nachdem er angekündigt hatte, Bewohner eines Hauses zu töten und das Gebäude anzuzünden.
  • Der Mann tauchte mitten in der Nacht im Ulmer Polizeirevier auf und wurde sofort in Gewahrsam genommen.
  • Er ist bekannt für zahlreiche Straftaten und war bereits mehrfach im Gefängnis.
  • Er wird sich am Montag vor dem Haftrichter verantworten müssen.
  • Die Polizei konnte keine Details zu seinen vergangenen Delikten nennen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mitten in der Nacht auf Samstag, den 14.12.2024, tauchte ein 62-Jähriger auf der Polizeiwache in der Ulmer Weststadt auf und verblüffte die Beamten mit seiner Aussage: Er werde jetzt die Bewohner eines Hauses in der Blaubeurer Straße umbringen und das Gebäude anzünden.

Sein völlig absurdes Verhalten brachte den Mann in die Zelle. Es war kurz nach 3 Uhr, als die Beamten den Obdachlosen wegen seiner Androhung in Gewahrsam nahmen, um weiteren Schaden zu verhindern. Er ist polizeibekannt und wegen zahlreicher Straftaten auch schon längere Zeit im Gefängnis gewesen. Aufgrund seiner Vergangenheit und noch weiterer Ermittlungsverfahren in jüngster Vergangenheit wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm vorläufig festgenommen.

Obdachloser wegen zahlreicher Delikte polizeibekannt

Welche Delikte der Mann begangen hat und welche aus jüngster Vergangenheit ihn schließlich wieder hinter Gitter bringen könnten, konnte der Sprecher der Polizei Ulm nicht sagen: "Es handelt sich um so viele Delikte, dass ich das gar nicht sagen kann".

Der Mann hatte keinen festen Wohnsitz. Seine Ankündigung wird nun als "Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung eines gemeingefährlichen Verbrechens" strafrechtlich gewürdigt. Wegen dieses und weiteren Delikten wird er sich direkt am Montag bei seiner Vorführung vor dem Haftrichter verantworten müssen.