Durch das Essen mit den Händen wird der Geschmack sinnlicher. Davon ist Nam-Nam-Chef Munir-Ahmad Sabir überzeugt. Daher spielt Brot auf der Menü-Karte auch keine untergeordnete Rolle, vielmehr gibt es einige Varianten der selbst zubereiteten Brotspezialitäten – mal leicht duftig, mal besonders schmackhaft durch die Zugabe von Butter.

Ein Brot braucht nur ein paar Minuten im Tandoori

Brot ist existenziell für Chef Sabir. Er deutet auf den Tandoori-Grill, aus dem knusprige Brote kommen: „Ein wichtiges Utensil.“ In einem Stahlkörper ist eine Art riesige Tonvase eingebaut, in welcher Kohlen glühen. Ist der Tandoori befüllt, kommt ein Deckel darauf. Ein Fladenbrot dauert nur wenige Minuten zum Garen. Sabir führt vor, wie es funktioniert. Ein Brotfladen wird auf ein feuchtes Tuch gelegt, mit Wasser beträufelt und schnurstracks an der Innenwand des Tandoori platziert, wo er hängen bleibt. Hier sind flinke Hände gefragt. Sabir auf jeden Fall ist geübt – und schon kommt das nächste Runde Brot duftend heraus.
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