Blaubeurer Tor
: Ein Stück Ulmer Geschichte wird wieder sichtbar – das Netz freut sich

Auf Instagram und Facebook tauschen sich die Leserinnen und Leser über das zurückgewonnene Blaubeurer Tor aus. Jahrzehntelang war es von der Wallstraßenbrücke verdeckt.
Von
Salome Hanselmann
Ulm
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Ulm, Blaubeurer Tor: Blaubeurer Tor 1963, ehemaliges Stadttor, heute Mittelpunkt in einem Verkehrskreisel.

Eine Aufnahme des Blaubeurer Tors aus dem Jahr 1963. Seit 1961 ist das Stadttor vom Blaubeurer Ring umgeben.

Resch Simon
  • Blaubeurer Tor wird nach Jahrzehnten wieder sichtbar – Social Media reagiert begeistert.
  • Wallstraßenbrücke verdeckte das Tor seit 1967; Blaubeurer Ring existiert seit 1961.
  • Nutzer loben: „Stück Ulmer Geschichte“ wird sichtbar, passend zum Schwörmontag.
  • Kritik: Lage zwischen stark befahrenen Straßen – Erholung fraglich.
  • Überraschung: Manche sahen das Tor noch nie; Wunsch: „darf niemals weg sein“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Erinnerungen an das „Brandenburger Tor vom Ländle“, wie ein Nutzer auf der Facebook-Seite der SÜDWEST PRESSE das Blaubeurer Tor bezeichnet, reichen bei manchen Usern bis zurück in die Kindheit: „Immer war es faszinierend, wenn ich als Kind im Lkw meines Vaters daran vorbeigefahren bin“, schreibt eine Userin. Der Großteil der Community, sowohl auf Instagram als auch auf Facebook, findet es toll, dass das schöne Bauwerk endlich wieder sichtbar werden soll – und das pünktlich zum Schwörmontag!

Vom dunklen Loch zum Hingucker

„Ich finde es sehr schön, dass ein Stück Ulmer Geschichte wieder sichtbar und zugänglich wird und hoffentlich auch sicherer als das dunkle Loch, das es die vergangenen Jahre geworden ist! Wunderbare Planung“, kommentiert eine Userin auf dem Instagram-Profil der SÜDWEST PRESSE. Ein anderer User stimmt zu: „Das find ich gut, dass es jetzt wieder sichtbar wird und erhalten bleibt.“ Auf Facebook freuen sich die User ebenfalls: „Schön, dass man es erhalten hat.“

„Wenn der für die Straße abgebrochene Teil wiederhergestellt wird, auch stadtseitig ein echter Hingucker“, gibt sich ein User vorfreudig. Eher skeptisch sieht es dieser Kommentator: „Es wird später eingekesselt sein von zwei viel befahrenen Straßen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das ein Ort der Erholung werden soll.“

Eine Userin fragt sich, seit wann es den Blaubeurer Ring überhaupt gibt: „Ich habe in Erinnerung, dass ich noch das Ganze ohne diesen Ring kenne, oder bin ich jetzt irgendwie falsch?“ Der Kreisverkehr, der sich um das Tor schlängelt, besser bekannt als Blaubeurer Ring, wurde 1961 fertiggestellt. Sechs Jahre später legte man die Wallstraßenbrücke über das Tor und nahm damit die Sicht darauf.

„Naja, ganz so ist es auch nicht, dass man es gar nicht sehen konnte! Als Ulmer und Ulmerin kannte man es, und wenn man von Westen auf der Blaubeurer Straße Richtung Ulm-Stadtmitte gefahren ist, war es mit seinen zwei markanten Türmen schon sehr gut zu erkennen, auch wenn es unter der Brücke eingekesselt war“, äußert sich ein Leser.

Blaubeurer Tor „darf niemals weg sein“

In den Kommentaren herrscht auch Unverständnis darüber, warum das altehrwürdige Stadttor überhaupt bebaut wurde: „Ich finde es gut, dass diese dämliche Brücke, die auf das Blaubeurer Tor gebaut worden ist, endlich wegkommt. Kann das überhaupt nicht verstehen, warum man auf so ein schönes, altes, historisches Bauwerk eine Brücke gebaut hat.“

Überraschend ist, dass manche das Tor noch nie zuvor gesehen haben: „Wow, noch nie gesehen! So versteckt war es! Tolle Sache“, freut sich eine Nutzerin. „Super, dass man es wieder sieht, das Blaubeurer Tor … und es darf niemals weg sein“, wünscht sich eine andere.