Bilanz Donaubad Ulm/Neu-Ulm
: Weniger Spaßbadnutzer, mehr Saunagänger

In manchen Betriebsteilen lag die Freizeitanlage 2025 über den Erwartungen, es gab aber auch Bereiche, die bei den Besucherzahlen unterdurchschnittlich blieben.
Von
Stefanie Müller
Neu-Ulm
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Donaubad Neu-Ulm

Das Donaubad in Neu-Ulm: Den Löwenanteil bei den Besuchszahlen hat 2025 wieder das Erlebnisbad ausgemacht.

privat
  • Donaubad zählte 2025 rund 750.000 Besucher – größter Anteil im Erlebnisbad.
  • Erlebnisbad: 2025 etwa 468.000 Gäste, fünf Prozent weniger als 2024.
  • Sauna mit Rekord: 99.658 Besucher 2025, vier Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Freibad: rund 101.500 Gäste 2025, zwei Prozent weniger wegen wechselhaftem Sommer.
  • Wohnmobilstellplatz ausgebaut: 29.000+ Mobile 2025, plus 27 Prozent; Eis mit leichtem Plus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die größte Freizeiteinrichtung der Doppelstadt konnte im vergangenen Jahr rund 750.000 Besucherinnen und Besucher zählen. Den Löwenanteil bei den Besuchszahlen hat 2025 wieder das Erlebnisbad ausgemacht. Im vergangenen Jahr kamen rund 468.000 Besucher ins größte Erlebnisbad der Region. Das sind zwar fünf Prozent weniger als im Jahr 2024, was sich aber für die Geschäftsführung einfach begründen lässt. „Das hat viel mit der Eröffnung der Rutschenwelt Ende 2023 zu tun. 2024 waren die Rutschen nagelneu und jeder wollte natürlich die spektakulären Rutschen ausprobieren, was zu einem echten Ansturm gesorgt hat,” sagt Geschäftsführer Jochen Weis. Mit einem leichten Rückgang im zweiten Jahr habe man gerechnet.

Wechselhafter Sommer dämpft Badelust

Einen Rekordwert gab es hingegen im Saunabereich: 2025 wurde mit 99.658 Besuchern nur knapp die 100.000er-Grenze verpasst. Die Zahl ist aber um vier Prozent höher als im Vorjahr, das bis dato die Bestmarke zu bieten hatte.

Im Hinblick auf das Freibad sorgte der wechselhafte Sommer für weniger Besucher. Im Jahr 2025 passierten etwas mehr als 101.500 Gäste das Eingangsdrehkreuz des Freibads und damit zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Insbesondere das wechselhafte Wetter im Juli und August habe dafür gesorgt, dass die Zahlen aus dem Jahr 2024 nicht ganz erreicht werden konnten, teilt die Geschäftsführung mit.

Rekordwerte gab es dafür beim Wohnmobilstellplatz. Im April 2025 wurde die Kapazität des Stellplatzes von 49 auf 95 fast verdoppelt. Wurden 2024 noch rund 23.000 Wohnmobile gezählt, so waren es 2025 mehr als 29.000 - ein Plus von 27 Prozent.  Laut Fachverband ist ein Wohnmobil durchschnittlich mit – statistisch – 2,4 Personen belegt. Demnach haben 2025 rund 70.000 Personen auf dem Wohnmobilstellplatz am Donaubad übernachtet.

Auch die Eissportanlage konnte ein leichtes Plus verzeichnen:  Mit knapp 84.000 Gästen kamen im vergangenen Jahr rund zwei Prozent mehr in die Eissporthalle und auf die Freipiste als im Jahr zuvor. Die Zahlen beziehen sich auf den öffentlichen Publikumslauf – die Nutzung durch die vier Eissportvereine, die die Eissportanlage nach Kräften für Training und den Wettkampfbetrieb nutzen, wurde nicht eingerechnet.

Das Bad

Das Donaubad beschäftigt derzeit knapp 200 Mitarbeitende – in Vollzeit, Teilzeit und als Aushilfen. An Spitzentagen hat das Bad über 6000 Besucher. Mit den Vorbereitungen der Freibad-Saison 2026 wird demnächst begonnen. Sollte das Wetter mitspielen, geht das Donaubad davon aus, am Samstag, 9. Mai 2026, in die diesjährige Freibadsaison starten zu können.