SWP+SWP+BGH-Urteil zu Mindestlohn für 24-Stunden-Pflege
: Dornstadter Familie: „Wir sind keine Ausbeuter“

Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur 24-Stunden-Pflege in häuslicher Gemeinschaft ist die Verunsicherung auch in der Region Ulm groß. Wir haben mit einer betroffenen Familie in Dornstadt, einer Pflegekraft in Blaustein und der Agentur von Anna Löwenstein aus Altheim (Alb) gesprochen, die stinksauer ist. Das Urteil befeuere Schwarzarbeit.
Von
Karin Mitschang
Alb-Donau-Kreis
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  • Osteuropäische Betreuer ermöglichen es Senioren und Pflegebedürftigen, zuhause zu leben. Eine Bulgarin hat kürzlich rückwirkend das Geld für 24 Stunden-Tage eingeklagt, weil das Bundesarbeitsgericht das Leben im Haushalt der zu pflegenden Person als ständige Bereitschaft eingestuft hat. Wir haben in der Region Ulm bei einem Anbieter nachgefragt, welche Konsequenzen das Urteil haben könnte. ⇥

    Osteuropäische Betreuer ermöglichen es Senioren und Pflegebedürftigen, zuhause zu leben. Eine Bulgarin hat kürzlich rückwirkend das Geld für 24 Stunden-Tage eingeklagt, weil das Bundesarbeitsgericht das Leben im Haushalt der zu pflegenden Person als ständige Bereitschaft eingestuft hat. Wir haben in der Region Ulm bei einem Anbieter nachgefragt, welche Konsequenzen das Urteil haben könnte. ⇥

    Daniel Reinhardt/dpa
  • Anna Löwenstein betreibt die Agentur Dianna24 in Altheim (Alb) seit fast elf Jahren. Sie vermittelt Familien im Raum Ulm und darüber hinaus Betreuer aus Osteuropa und ist über das Urteil des Bundesarbeitsgerichts sauer.

    Anna Löwenstein betreibt die Agentur Dianna24 in Altheim (Alb) seit fast elf Jahren. Sie vermittelt Familien im Raum Ulm und darüber hinaus Betreuer aus Osteuropa und ist über das Urteil des Bundesarbeitsgerichts sauer.

    Foto: Karin Mitschang
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