
Infrastruktur: Backbone-Ausbau in Schnürpflingen geht weiter
Die Arbeiten für den Backbone-Ausbau im südlichen Alb-Donau-Kreis werden demnächst wieder aufgenommen. Das hat Bürgermeister Michael Knoll am Mittwoch in der Sitzung des Schnürpflinger Gemeinderats mitgeteilt. Die Gemeinde ist – ebenso wie Dietenheim, Illerrieden und Hüttisheim – seit 21. Dezember gegenüber dem künftigen Betreiber des überörtlichen Breitbandnetzes im Rückstand: Die mit dem Ausbau beauftragte Firma hatte, wie berichtet, die Arbeiten mangelhaft ausgeführt. Als Ersatz habe man nun mit einer Firma aus Biberach nicht nur einen der „großen regionalen Spieler“ gewinnen, sondern auch „marktübliche“ Preise erzielen können, sagte Projektleiter Daniel Müller vom Planungsbüro Geodata. Die noch ausstehenden Verlege-Arbeiten kosten demnach 280 000 Euro, 130 000 Euro werden für die technische Ausstattung fällig. Im Detail müsse das Angebot für die Verlegung noch geprüft, die „freihändige“ Vergabe des Technik-Auftrags rechtlich abgesichert werden. Schwierigkeiten seien nicht zu erwarten, sagte Müller. Einstimmig ermächtigte der Gemeinderat den Bürgermeister zur Auftragsvergabe.