B10-Sperrung in Ulm: Blaubeurer Ring wird für eine Nacht fast komplett gesperrt

Die B10-Baustelle in Ulm ärgert immer wieder Autofahrer. In der Nacht vom 6. auf den 7. Februar wird der Blaubeurer Ring fast vollständig gesperrt. Die Stadt will hier die Verkehrsführung nachbessern.
Honorarfrei- B10-Baustelle Ulm: Blaubeurer Ring nachts fast komplett gesperrt.
- Sperrung Fr., 6. Feb., 21 Uhr bis Sa., 7. Feb.; nur Spur zur B10/Neu-Ulm offen.
- Umleitungen über den Söflinger Kreisel werden ausgeschildert.
- Neue Verkehrsführung sorgte für Verwirrung und Beinahe-Kollisionen.
- Leitschwellen kommen; zusätzlich Brücken- und Parkleitsystem-Arbeiten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es wird schlimmer, bevor es besser wird: So könnte man die Mitteilung der Stadt Ulm am Dienstag, 3. Februar, verstehen. Denn um ihre angekündigte „Optimierung der Verkehrsführung“ der B10 am Blaubeurer Ring umzusetzen, muss der Kreisel nochmal fast vollständig dichtgemacht werden.
Damit das so reibungslos wie möglich geht, hat die Stadt sich die Nacht von Freitag, 6. Februar, auf Samstag, 7. Februar ausgesucht. Ab 21 Uhr ist nur noch eine Fahrspur offen: die von der Blaubeurer Straße Richtung B10/Neu-Ulm. Der restliche Verkehr muss ausweichen. „Umleitungen werden über den Söflinger Kreisel ausgeschildert“, heißt es von der Stadt.
Verwirrung bei Autofahrern
Die Verkehrsführung, die seit dem 24. Januar gilt, hatte seit ihrem Inkrafttreten für Kritik gesorgt. Denn im Gegensatz zu früher müssen sich Autofahrer, die von Süden Richtung Norden wollen, nicht mehr links, sondern rechts einordnen. Hier ging es durch die neue Unterführung und die Auffahrtsrampe wieder zur B10. Wer hingegen über die Ludwig-Erhard-Brücke in die Innenstadt oder nach Westen in die Blaubeurer Straße will, muss die linke Fahrspur wählen und wird in den Blaubeurer Ring geleitet.
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Dabei war es immer wieder zu kurzfristigen Spurwechseln und Beinahe-Zusammenstößen gekommen, berichten Autofahrerinnen und Autofahrer. Mittlerweile zeigen zwar auch Navigationsgeräte die richtigen Fahrspuren an – und die Verkehrsplaner gehen davon aus, dass ein gewisser Gewöhnungseffekt eintritt.
Leitschwellen sollen Spurwechsel erschweren
Aber es wird noch eine weitere Sicherheitsmaßnahme geben: Feste Leitschwellen, eine Art Mini-Baken, sollen dafür sorgen, dass Autofahrer nicht mehr auf die andere Spur ziehen können, wenn sie feststellen, dass sie sich falsch eingeordnet haben.
Parallel zu diesen „Optimierungsarbeiten“ sollen in derselben Nacht auch Arbeiten an der Brücke über das Blaubeurer Tor erfolgen, außerdem wird am Fundament für das neue Parkleit- und Infosystem in der Blaubeurer Straße gearbeitet.